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    12 in 12

    Meine Empfehlungen im November

    Das Highlight der vergangenen vier Wochen war mein Besuch daheim bei meiner Familie in Süddeutschland. Eine schön entspannte Zeit mit einer Wanderung an die Wasserfälle von Bad Urach und langen Spaziergängen am Bodensee.

    Heute möchte ich meine Entdeckungen des Monats mit euch teilen.

    Wanderung in Bad Urach

    Was ist »12 in 12« überhaupt?
    Die Idee dahinter ist einfach: zwölf Empfehlungen in zwölf Monaten. Ich teile in der Serie Entdeckungen aus verschiedenen Bereichen: Buch-, Film- oder Reisetipps, Texte, Inspirationen und alles, was mir sonst in den Weiten des Internets oder analog begegnet.

    Ich freue mich natürlich auch über eure Monatsempfehlungen – sei es in den Kommentare, auf Facebook, per Mail oder auf meinen anderen Kanälen!

    1. Buch: »Damals, am Meer« – Marco Balzono

    In »Damals, am Meer« beschreibt Marco Balzono eine Geschichte in die Vergangenheit. Ein Sohn, Vater und Großvater reisen von Mailand quer durch Italien ans Meer, um das alte Haus der Familie zu verkaufen. Zwischendurch erzählt Balzono Episoden der Vergangenheit.

    Ein schönes Buch über Heimat, Italien und Familie.

    Da ich selbst in meiner Kindheit weggezogen bin, konnte ich mich gut mit dem Protagonisten identifizieren. An einer Stelle beschreibt er zum Beispiel, wie es ist, als Einziger in der Familie den Dialekt nicht mehr sprechen zu können – so geht es mir mit Schwäbisch auch; natürlich verstehe ich alles, aber wenn ich es selbst spreche, hört es sich an wie eine Fremdsprache.

    Geeignet für: Italienfans und alle, die in ihrer Kindheit selbst weggezogen sind

    Spaziergang in Meersburg am Bodensee

    2. Film: »The Breakfast Club«

    Als ich bei meiner Schwester zu Besuch war, haben wir »The Breakfast Club« angesehen.

    Ein Klassiker mit vielen lustigen, skurrilen Szenen.

    Allerdings hätten die Macher sich die letzten 20 Minuten des Films sparen können; das Ende war nicht nur unrealistisch, sondern auch enttäuschend stereotyp. Schade, denn sonst ist der Film echt unterhaltsam.

    3. Rezept: Beerencrumble

    Crumble, das ist für mich das perfekte Gericht, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe oder noch schnell ein Dessert für Besuch brauche.

    Das Gute: Außer etwas Obst braucht es nicht viele Zutaten. Etwas Butter, Zucker, Mehl und Mandeln vermengen, fertig sind die Streusel. Die auf die gefrorene Himbeer-Apfel-Masse geben, in den Ofen und nach circa 20 Minuten ist der Crumble fertig, den man am besten noch warm serviert.

    Ein Rezept dafür findet ihr hier oder hier.

    4. Reiseinspiration: Valley of Fire

    Ein Roadtrip durch die USA steht weit oben auf meiner Reisewunschliste. Auf Instagram bin ich auf dieses Foto gestoßen, das mich in meinem Vorhabenn noch weiter bestärkt hat.

    Diese Weite, die Farben – einfach nur wunderschön. Seid ihr schon mal in den USA gewesen und habt Tipps? Dann verlinkt mir gern eure Blogposts dazu in den Kommentaren.

    5. DIY: Macrame-Tasche

    Seit Jahren versuche ich, auf Plastik- und Papieirtaschen beim Einkaufen zu verzichten. Deshalb habe ich meistens einen Stoffbeutel dabei.

    Wer’s etwas schicker mag, kann sich diese Macrame-Tasche knüpfen:

    Hier findet ihr eine Anleitung, wie’s geht.

    6. Text: »The Disease of Being Busy«

    Omid Safi beschreibt das wohl größte Problem unserer Generation: »The Disease of Being Busy«, der Drang oder die Krankheit, ständig beschäftig zu tun, immer von einer To Do-Liste der nächsten hinterher eifernd.

    Wir sind überfordert ob der ganzen Möglichkeiten, die sich uns bieten. Und verlernen dadurch, auch einfach mal nichts zu tun, so die These des Autors.

    »How did we end up living like this? Why do we do this to ourselves? Why do we do this to our children? When did we forget that we are human beings, not human doings?«

    Hier geht’s zum Text.

    Aufstieg in Bad Urach

    7. Musik: »Snow« – Angus & Julia Stone

    Zurzeit läuft bei mir oft das Album »Snow« von Angus und Julia Stone – ruhig, entspannt und damit perfekt als Hintergrundmusik geeignet fürs Schreiben oder Lesen.

    Wenn an dieser Stelle der Eindruck entstehen sollte, ich höre irgendwie immer das gleiche Zeug: Das stimmt so nicht ganz.

    Beim Sport höre ich zum Beispiel oft Songs aus den Neunzigern oder irgendwelche Partymusik, die ich sonst nie hören würde. Beim Aufräumen laufen meist Podcasts, beim Auto fahren gerne Peter Fox oder die Roadtrip-Playlist, die ich vergangenes Jahr für unsere Polen-Reise erstellt habe. Also immer nach Stimmung und Situation.

    8. Zitat: »It’s not about having time. It’s about making time.«

    Passend zu dem Text über die »Disease of Being Busy«: Jeder Tag hat 24 Stunden – für jeden. Letztendlich ist es doch oft einfach nur eine Frage der Prioritäten. Und: Manchmal muss man diese einfach überdenken, und sich bewusst Zeit nehmen für manche Dinge.

    Die letzten Sonnenstrahlen des Tages in Ludwigshafen am Bodensee

    9. Fotografie: Langzeitbelichtung

    Langzeitbelichtung, das ist eines dieser Dinge beim Fotografieren, an die ich mich noch nicht so rangetraut habe. Das liegt vermutlich daran, dass ich nicht immer ein Stativ dabei habe – was dafür aber dringend notwendig ist.

    Dieser Post erklärt, worauf man bei der Langzeitbelichtung so achten sollte.

    Vielleicht versuche ich es ja doch bald mal.

    10. Blogpost: 5 Dinge, als Normalo nachhaltiger zu leben

    Nachhaltigkeit spielt für mich seit ein paar Jahren eine immer wichtigere Rolle in meinem Leben. Dabei fängt jeder mal klein an.

    Katta gibt auf ihrem Blog fünf Tipps, wie man in seinem Alltag einfach nachhaltiger leben kann – eine schöne Idee.

    Hier geht’s zum Post.

    Sonnenuntergang in Stuttgart

    11. Erkenntnis: Alles Einstellungssache

    Wie wir leben, hängt oft von unserer Einstellung ab. Diese Woche habe ich mich im Büro umgesetzt, weil Photoshop an dem anderen Rechner nicht funktionierte; eigentlich ist der neue Platz am unbeliebtesten – weil er mitten im Raum ist und gefühlt jeder auf den Bildschirm schauen kann. Ich habe mich bewusst dorthin gesetzt, bin mit einer positiven Einstellung an die Sache gegangen – schließlich funktionieren an dem Mac alle Programme und man kann die Elphi sehen – und fühlte mich wohl.

    Also: alles Einstellungssache. Manchmal allerdings auch etwas merkwürdig, wie man sich selbst so leicht manipulieren kann.

    Spaziergang am Ufer von Meersburg

    12. Inspiration: Kleidertauschparty

    Gestern war ich zum ersten Mal auf einer Kleidertauschparty, genauer gesagt der von Hanseatic Help. Die Idee: Jeder bringt bis zu 10 Kleidungsstücke (mehr geht auch) mit und tauscht sie gegen andere Kleidung (auch hier ging mehr).

    Das, was übrig bleibt, wird gespendet.

    Das Ganze funktioniert also ohne Geld, auf Spendenbasis, man wird Altes los und bringt etwas Abwechslung in den eigenen Kleiderschrank. Ich selbst habe zehn Dinge mitgebracht und neun nach Hause genommen – eigentlich viel zu viel, denn ich wollte in erster Linie etwas loswerden. Aber ich bin von manchen Teilen auch noch nicht so überzeugt, vielleicht bringe ich sie bei der nächsten Kleidertauschparty einfach wieder mit.

    Das Ganze ist nachhaltig, kostet nichts und macht Spaß. Kann ich nur empfehlen.

    Alternativ könnt ihr auch einfach selbst mit Freunden eine Kleidertauschparty organisieren, wenn es das nicht in eurer Stadt gibt.

    Und, was waren eure Entdeckungen des Monats?

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