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    12 in 12

    Meine Empfehlungen im März

    Die vergangenen Wochen verbrachte ich überwiegend lesend und schreibend – zum einen bei der Arbeit, zum anderen für die Masterarbeit. Mitte Februar habe ich endlich eine Wohnung gefunden; dementsprechend bin ich gerade etwas im Stress, weil ich noch so viel erledigen und besorgen muss. Aber ich freue mich schon auf mein erstes eigenes Zuhause.

    Außerdem hat am 1. März die Fastenzeit begonnen – seitdem ernähre ich mich vegan, verzichte auf Süßes, Kaffee und Alkohol und mache täglich mindestens 30 Minuten Sport. Auch wenn gerade einmal ein Viertel des Fastens vorbei ist, kann ich für mich festhalten: Ich fühle mich besser. Zugegeben, am Anfang war es ziemlich schwer, auf Kaffee zu verzichten. Aber ich glaube, es tut mir ganz gut. Dennoch freue ich mich schon auf das erste Eis und die erste Tasse Kaffee an Ostern. Mein tägliches Sportprogramm versuche ich aber beizubehalten.

    Alles in allem blieb etwas Zeit für Reiseinspirationen, Musik und Co. – meine Empfehlungen im März.

    Was ist »12 in 12« überhaupt?
    Die Idee dahinter ist einfach: je zwölf Empfehlungen in zwölf Monaten. Ich teile in der Serie Entdeckungen aus verschiedenen Bereichen: Buch-, Film- oder Reisetipps, Texte, Inspirationen und alles, was mir sonst in den Weiten des Internets oder analog begegnet.

    Ich freue mich natürlich auch über eure Monatsempfehlungen – sei es in den Kommentare, auf Facebook, per Mail oder auf meinen anderen Kanälen!

    1. Buch: Heinz Strunk – »Fleisch ist mein Gemüse«

    Zugegeben, ich kam mir in der U-Bahn so als Vegetarierin mit dem Buch in der Hand manchmal schon etwas komisch vor. Aber eigentlich geht’s ja um was ganz anderes. Heinz Strunk schildert in seinem autobiografischen Roman seine Zeit als Jungmusiker in einer Tanzkapelle. Strunk leidet unter Akne, seine Mutter ist psychisch krank und mit der Karriere und den Frauen läuft’s auch nicht so richtig.

    Die Story an sich entspricht eigentlich nicht so dem, was ich sonst so lese. Allerdings hat Strunk einen herrlich erfrischenden Erzählstil.

    Geeignet für: Leute, die selbst mal in einer Band gespielt haben / alle, die Heinz Strunk mögen / Freunde der Wortneuschöpfungen

    2. Film: »Mr. Nobody«

    »Mr. Nobody« hab ich vor über einem Jahr gesehen; da ich im Februar aber kaum etwas gesehen habe – dafür sehr, sehr viel gelesen -, müsst ihr dieses Mal mit diesem Film vorliebnehmen. Das Fantasy-Drama skizziert ganz grob formuliert, wie Entscheidungen unser Leben beeinflussen. Arg viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, sonst würde ich vermutlich etwas spoilern.

    Was mir an diesem Film besonders gefallen hat: wie facettenreich Jared Leto ist!

    Ach ja, der Trailer ist eher verwirrend und gibt den Film nicht so gut wider. Macht euch lieber selbst ein Bild!

    Geeignet für: Jared Leto-/Diane Kruger-Fans, Leuten, denen Inception, Benjamin Button oder Memento gefallen haben

    3. Rezept: Thai Style Noodles

    Ich liebe asiatische Rezepte! Deswegen gibt es seit Kurzem schon wieder eins auf dem Blog. Man nehme etwas Gemüse, rote Thai-Curry-Paste, etwas Kokosmilch, Ingwer, Zitronengras und Mie Nudeln – mehr braucht es nicht. Das vollständige Rezept findet ihr übrigens hier.


    Geeignet für: Veganer, Asienfans

    4. Reise: Slowenien

    Irgendwann in diesem Jahr möchte ich mit meiner Schwester nach Slowenien reisen. Geplant ist wie bei unserer Polen-Reise ein Roadtrip, dieses Mal werden wir aber mehr Zeit in der Natur verbringen. Am meisten freue ich mich auf den Lake Bled, der jedes Mal auf eine andere Art auf Fotos wunderschön aussieht. Die genaue Reiseplanung machen wir wahrscheinlich erst, wenn ein Ende meiner Masterarbeit absehbar ist – das heißt für mich, dass ich mich ranhalten werde.

    Wenn jemand also Slowenien-Tipps hat, gerne her damit!

    5. DIY: zehn Ideen zur Beleuchtung im Zimmer

    Ja, DIY-mäßig ist hier schon lange nichts mehr passiert, ich weiß es ja selbst. Aber mir fehlt einfach die Zeit. Vielleicht wird das mit der neuen Wohnung ja besser.

    Stattdessen vertröste ich euch mal wieder auf eine externe Seite, dieses Mal: zehn Ideen für Zimmerbeleuchtungen.

    Noch mehr Inspirationen findet ihr auf Pinterest.

    6. Text: »Unterschied zwischen introvertiert und schüchtern«

    »Warum bist du so still? Die Anwort: Nichts ist los. Ich bin eben so. Ich bin introvertiert. Und das ist nichts Schlechtes. Früher nannte ich es schüchtern und fand es sehr schlimm. Heute weiß ich: Schüchtern und introvertiert sind zwei ganz verschiedene Dinge – und schüchtern bin ich nicht.« – Katharina Mau beschreibt sehr treffend die Unterschiede zwischen Introversion und Schüchternheit.

    Früher hielt ich mich selbst für schüchtern, inzwischen weiß ich wie die jetzt.de-Autorin, dass ich einfach introvertiert bin. Ich bin gern allein, ich habe kein Problem damit, meine Freitag- und Samstagabende zu Hause zu verbringen. Genauso gerne gehe ich aber auch mal mit Freunden feiern, bin spontan, mache irgendwas Verrücktes, reise, treffe Fremde.

    Im Laufe der Zeit habe ich aber festgestellt, dass mir die Zeit alleine sehr wichtig ist – ich nutze sie, um Kraft zu tanken, um meine Gedanken zu ordnen, um die Dinge zu tun, die ich gerne tue – lesen, Serien schauen, Sport, bloggen, fotografieren, backen, was auch immer. Das heißt nicht, dass ich voll der Soziopath bin. Mir sind nur meine Ruhephasen wichtig.

    Zum Text kommt ihr hier.

    7. Song: Gregory Alan Isakov – »Big Black Car«

    Nachdem meine Schwester mich auf Gregory Alan Isakov brachte, gehört der Singer/Songwriter auch zu meinem aktuellen Medienrepertoire. Schön ruhig, aber trotzdem nicht zu sehr – irgendwie genau richtig.

    Geeignet für: entspannte Sonntagmorgen im Bett

    8. Magazin: »The Weekender«

    »The Weekender« entdeckte ich schon 2015 beim Indie Mag Day im Hamburger Oberhafen, einem Festival für Indie Magazine. Das Magazin widmet sich den Themen Reisen, Wohnen, Essen und Natur. Da ich all diese Dinge mag, verwundert es nicht, dass mir auch »The Weekender« gefällt; zumal der Name an sich ja schon mal sehr toll ist.


    Das Layout ist recht schlicht gehalten, großformatige Bilder wechseln sich mit schönen Illustrationen ab; das Papier ist sehr angenehm, das matte Design finde ich sehr ansprechend. Das rund 100 Seiten starke Heft wird auf Recycling-Papier gedruckt.


    Einziges Manko: mit neun Euro pro Ausgabe kein günstiges Magazin; allerdings erscheint es auch nur alle drei Monate.

    Geeignet für: alle, die gern etwas mehr Wochenende in ihrem Alltag haben wollen

    9. Fotografie: ein Licht-Tagebuch führen

    Ja, das klingt etwas nerdy, aber wer fotografiert, kennt das Problem: Licht im Winter in der Wohnung. Beziehungsweise eigentlich ja kein Licht im Winter.

    Andrea Moffat empfiehlt deshalb, ein Licht-Tagebuch zu führen. Okay, es ist wirklich sehr nerdy, aber ich glaube, es kann wirklich etwas helfen. Denn wenn man weiß, wo und wann man Sonne in der Wohnung hat, lassen sich Shootings für Blogposts viel besser planen.

    In meiner jetzigen Wohnung weiß ich zum Beispiel, dass das Licht morgens in meinem Zimmer und der Küche am besten ist, während es abends im Wohnzimmer am hellsten ist.

    Hier geht’s zum Artikel.

    10. Blog: »Subvoyage«

    »Subvoyage«, das ist ein nachhaltiges Online-Magazin der Schwestern Anna und Julia. Die beiden teilen zum Beispiel Rezeptideen, Reise-Inspirationen, DIY, Slow Fashion-Tipps und alles Mögliche, das mit Nachhaltigkeit zu tun.

    Sehr toll finde ich auch die Rubrik »Im Gespräch«, in der die Schwestern (kurze) Interviews teilen.

    Hier geht’s zum Blog.

    Empfehlenswerte Posts:

    11. Erkenntnis: Einfach anfangen!

    Ja, keine richtige Erkenntnis, ich weiß. Aber für mich irgendwie doch, denn: Monatelang schob ich die Masterarbeit vor mich her, monatelang konnte ich mich kaum motivieren, etwas aufs Papier zu bringen. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich endlich mal Ergebnisse sehen wollte – und siehe da, es klappt. Ich habe zwar noch nicht viel geschrieben, vielleicht 10-15 Seiten, aber hey, ich habe angefangen. Und das ist das Wichtigste.

    Gleiches gilt für mein tägliches Sportprogramm. Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen, mehr Sport zu treiben. Jetzt, in der Fastenzeit, ziehe ich das endlich richtig durch. Jeden Tag jogge ich, mache Gymnastik oder gehe in einen Fitnesskurs des Hochschulsports. Und ich fühle mich schon nach knapp zwei Wochen viel fitter und wohler. Es lohnt sich also.

    12. Inspiration: GEO mit »Plastik sparen bringt eh nichts? Falsch!«

    Eigentlich wollte ich in der Fastenzeit auch an meinem Müllpensum arbeiten; bisher ist da noch nicht so viel passiert. Klar, ich kaufe ab und zu auf dem Wochenmarkt ein. Im Supermarkt achte ich darauf, dass ich möglichst die unverpackten Lebensmittel kaufe. Aber so krass reduziert habe ich meinen Plastikverbrauch noch nicht. Das soll sich jetzt ändern.

    Denn wenn ich ehrlich bin, meistens kaufe ich plastikverpackte Dinge nur aus Bequemlichkeit. Dass diese nicht immer die günstigere Alternative sind, weiß zum Beispiel Bea Johnson, die mit ihrem Buch »Zero Waste Home« die verpackungsfreie Bewegung mit ins Rollen gebracht hat.

    Weitere Inspiration fand ich bei GEO, die Ausreden der Plastikkonsumenten auseinander genommen haben – und das, ohne den Zeigefinger zu heben. Der Tenor des Artikels: Jeder kann etwas bewirken. Wir müssen nur damit anfangen.

    Was waren eure Entdeckungen in diesem Monat? Was sollte man auf jeden Fall sehen, lesen oder machen? Ich freue mich über Ideen und Anregungen!

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