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    Wieso Instagram-Challenges nichts für mich sind

    Im November habe ich mal wieder an einer Photo-Challenge auf Instagram mitgemacht, genauer gesagt bei der #Reisebilder-Challenge von Ariane von Heldenwetter und Anna von Annanikabu. Eigentlich eine tolle Idee: den grauen November mit Reisebildern verschönern. Eigentlich.

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    #Da wär ich jetzt gern / #Höhenluft / #Goldene Stunde / #Feels like home / #Glück

    Denn bereits nach wenigen Tagen bemerkte ich eine gewisse Trägheit. Vielleicht ist diese auch dem Monat geschuldet, November-Blues sozusagen. Aber ich empfand es als mühsam, jeden Tag ein passendes Bild zu finden. Die Mischung aus alten und neuen Bildern war irgendwie nicht harmonisch.

    Ein von Ariane (@heldenwetter) gepostetes Foto am


    Und: Ich hatte auf einmal keine Lust mehr, Bilder zu posten, die nichts mit der Challenge zu tun hatten. Schließlich wollte ich meine Follower ja nicht zuspamen – und tat es letztendlich doch, denn: Ich reichte Bilder quasi nach, postete auf einmal drei, vier Bilder, weil ich die Tage zuvor keine Zeit oder Lust zum Posten hatte.

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    Gehört nicht dazu / #Herbstfarben / #Lost in Translation / #Street Art / #Wetterfest

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    #Dieses Wochenende / #Skyline / #Vielfalt / #Wolkenmeer / #Street Food

    Es ist nicht so, dass mir die Challenge gar keinen Spaß bereitete. Ich entdeckte neue Orte und Accounts, war virtuell mit Lynn in Namibia, erinnerte mich dank Jenny an meine wunderbare Zeit in Kambodscha und stellte wegen Dorothea fest, dass ich unbedingt mal nach Indien muss. Ich kommentiere wieder mehr und bekam selbst auch viel Feedback, gewann vielleicht sogar dadurch Follower dazu. Darüber hinaus schrieb ich mehr zu den Bildern, was mir auch Spaß machte.

    Außerdem fand ich alte Bilder auf meiner Festplatte wieder, die ich fast schon vergessen hatte: von meiner Norwegen-Reise im Jahr 2014, vom Bodensee, von meinem Kurztrip auf Mallorca oder dem Roadtrip durch Polen.

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    #Verkehr / #Willkommen / #Kulturschock / #Gemütlichkeit / #Reisetagebuch

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    #Typisch November / #Hinter den Kulissen / #Big City Life / #Menschen /#Schneeweiß

    Und dennoch: Instagram-Challenges sind (gerade) nichts für mich. Ich poste lieber spontan. Und ohne Druck, denn so begleitete mich 30 Tage lang das Gefühl, etwas posten zu müssen.

    Das ist natürlich Quatsch – denn ich habe mich ja freiwillig dafür entschieden, daran teilzunehmen. Und die anderen posteten auch nicht jeden Tag etwas. Zumal Ariane anfangs auch schrieb, dass #alleskannnichtsmuss.

    Dennoch blieb das Gefühl irgendwie bestehen, ähnlich wie bei meinem Day-Zero-Projekt. Und ja, ich mag Herausforderungen. Und ja, es ist toll, dabei auf andere Reisebegeisterte zu stoßen, ihre Accounts zu entdecken und Inspirationen für den nächsten Urlaub zu sammeln.

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    Gehört nicht dazu / #Mitten in der Nacht / #Guck mal, wo ich bin! / #Wunder der Natur / #Dezemberpläne

    Aber ich setze mich schon so oft genug unter Druck, da brauche ich gerade keine weitere Challenge. Das muss natürlich nicht heißen, dass ich nie wieder mitmachen werde. Im Moment bin ich mit der Masterarbeit, der Arbeit und anderen Projekten allerdings ganz gut beschäftigt – quasi Challenge genug. 

    Wie geht es euch? Was haltet ihr von Instagram-Challenges?

    Lasst auch gern eure Instagram-Namen da! Ich entdecke nach wie vor gern neue Accounts. Mich findet ihr unter kopyakedi oder copyfoxcat.

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