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    Books I’ve read 2017

    2017 neigt sich dem Ende, die letzten Tage dieses Jahres verbringe ich überwiegend auf dem Sofa lesend vor unserem kleinen Schwedenofen in eine Decke gekuschelt. Es ist einfach zu kalt und ungemütlich draußen, sodass spazieren gerade nicht wirklich infrage kommt. An den Feiertagen sah das zum Glück etwas anders aus; die Bilder von diesem Post habe ich dann gemacht.

    Überhaupt bin ich dieses Jahr wieder mehr zum Lesen gekommen – neben der Masterarbeit und meinem Job (seit November Vollzeit) – habe ich 20 Bücher gelesen. Neben meinen unzähligen Zeitschriften, versteht sich. Not that bad, finde ich. Und damit habe ich auch meinen Vorsatz vom vergangenen Jahr geschafft, mehr zu lesen.

    Wie ich das geschafft habe?

    • Ich habe mir bewusst Zeit zum Lesen genommen: mal nach dem Aufwachen, als ich noch studiert und nicht fest gearbeitet habe; mal vor dem Einschlafen.
    • Ich habe immer unterwegs in der U-Bahn, im Bus oder im Zug gelesen. Egal, ob ich zur Arbeit oder nach Hause an den Bodensee gefahren bin.
    • Ich habe immer ein neues Buch auf dem Stapel, mit dem ich »weitermache«. So muss ich mir keine Gedanken machen, was ich als Nächstes lesen kann.
    • Ich habe einen Bibliotheksausweis und kaufe oft Bücher auf dem Flohmarkt oder in Secondhandläden, sodass mein Bücherstapel konstant hoch bleibt.

    Diese Bücher habe ich gelesen:

    1. »Wir Strebermigranten« – Emilia Smechowski (+)
      Darum geht’s: Wie es ist, in Polen geboren und in Deutschland aufgewachsen zu sein und sich zu integrieren
    2. »Untenrum frei« – Margarete Stockowski (+)
      Darum geht’s:Stokowski erzählt von dem frühen Wunsch, unbedingt als Mädchen wahrgenommen zu werden, von unzulänglichem Aufklärungsunterricht, von Haaren und Enthaarung, von Gewalterlebnissen, von Sex, von Liebe und vom Feminismus. Und sie verbindet ihre wunderbar erzählten persönlichen Erlebnisse mit philosophischen, politischen und wissenschaftlichen Analysen und zeigt damit: Sie ist mit ihren Erfahrungen nicht alleine.“ (via Rowohlt)
    3. »Fleisch ist mein Gemüse« – Heinz Strunk (-)
      Darum geht’s: Harburg, Mitte der Achtziger. Eine Geschichte über das Erwachsenwerden, Akne, den ersten Job als Musiker und die Sehnsucht nach dem ersten Sex. (gekürzt, via Rowohlt)
    4. »Die Welt im Rücken« – Thomas Melle (+)
      Darum geht’s: Erfahrungen und Erlebnisse mit Bipolarität; Melle zeigt dem Leser Abgründe auf, die einem vielleicht besser verborgen geblieben wären
    5. »Sie kam aus Mariupol« – Natascha Wodin (+)
      Darum geht’s: eine Spurensuche nach der eigenen Familie; die Geschichte spielt unter anderem in der Ukraine, in der Sowjetunion der Nachkriegszeit
    6. »Ich hasse dieses Internet« – Jarett Kobek (-)
      Darum geht’s: Eine mäßig erfolgreiche Comiczeichnerin aus San Francisco erntet einen Shitstorm – mit Konsequenzen. Kobek beschreibt das Internet für Menschen, die noch nie was damit zu tun hatten.
    7. »Small World« – Martin Suter (+/-)
      Darum geht’s: Eine Geschichte über Alzheimer, Intrigen und das Vergessen
    8. »Das Buch vom Lachen und Vergessen« – Milan Kundera (-)
      Darum geht’s: Die verschiedenen Arten des Vergessens
    9. »Damals, am Meer« – Marco Balzano (+)
      Darum geht’s: Ein Großvater, Vater und ein Sohn aus Mailand wollen im Süden Italiens ihr altes Haus verkaufen; eine schöne Geschichte über Heimat, Ankommen das Zugehörigkeitsgefühl
    10. »Panikherz« – Benjamin von Stuckrad-Barre (+)
      Darum geht’s: Wie es ist, drogensüchtig und essgestört zu sein – und ums Überleben
    11. »Die Vegetarierin« – Han Kang (-)
      Darum geht’s: „Ein seltsam verstörendes, hypnotisierendes Buch über eine Frau, die laut ihrem Ehemann an Durchschnittlichkeit kaum zu übertreffen ist – bis sie eines Tages beschließt, kein Fleisch mehr zu essen.“ (via Aufbau-Verlag)
    12. »Der Lärm unserer Zeit« – Julian Barnes (+/-)
      Darum geht’s: Das Buch handelt von dem russischen Komponisten Schostakowitsch; es geht darum, wie seine Kunst vom Regime Stalins verboten wird, von Unterdrückung und dem Gefühl, jederzeit und überall verhaftet zu werden.
    13. »Meine geniale Freundin« – Elena Ferrante (+)
      Darum geht’s: Die Neapolitanische Saga spielt zunächst in den Fünfzigerjahren und erzählt die (ungleiche) Freundschaft zwischen Lila und Elena in einem herabgekommenen Viertel. Der erste Band handelt von der Kindheit und frühen Jugend der beiden, vom schulischen Ehrgeiz, Banden im Viertel und dem ersten Kuss.
    14. »Ein anderer Name« – Elena Ferrante (+)
      Darum geht’s: Im zweiten Band der Neapolischen Saga begleitet der Leser die Protagonistinnen im Jugend- und frühen Erwachsenenalter – Hochzeiten, Eifersucht, zwielichtige Geschäfte und Drama inklusive.
    15. »Der Vorleser« – Bernhard Schlink (+)
      Darum geht’s: Eine sonderbare Liebe und eine bedrängende Vergangenheit. Erst liest er ihr vor, dann fangen sie eine Affäre an, Jahre später sehen sie sich vor Gericht wieder – sie ist wegen ihrer NS-Vergangenheit angeklagt.
    16. »Der Goldene Handschuh« – Heinz Strunk (+/-)
      Darum geht’s: Die Geschichte handelt von dem Frauenmörder Fritz Honka, der in Siebzigern sein Unwesen in Hamburg trieb
    17. »Der alte Mann und das Meer« – Ernest Hamingway (+/-)
      Darum geht’s: Die Novelle handelt vom alten Santiago, der den Fang seines Lebens macht
    18. »Stadt, Land, Überfluss – warum wir weniger brauchen als wir haben« – Jörg Schindler (+)
      Darum geht’s: „Jörg Schindler erzählt von Menschen, denen es nicht um Profit geht, deren Ziel nicht Wachstum um jeden Preis ist. Was sie verbindet, ist keineswegs purer Verzicht oder weltabgewandtes Aussteigertum. Durch ein bewusstes Weniger ergibt sich ein Gewinn an Lebensqualität, mehr Zeit und Zufriedenheit. Schindlers spannende Geschichten aus unserem Land des Überflusses sind Anstiftungen zum Umdenken: die Gesellschaftsdebatte zum Konsum- und Wachstumswahn.“ (via Fischer Verlage)
    19. »Beginners« – Raymond Carver (+/-)
      Darum geht’s: mehrere Kurzgeschichten, die Rohversion von »Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden«
    20. »Unterwerfung« – Michel Houllebecq (+/-)
      Darum geht’s: „Es ist vielleicht der umstrittenste Roman der letzten Jahre: ›Unterwerfung‹ handelt vom Zusammenprall der Kulturen und stellt Fragen zum Verhältnis von Orient und Okzident, von Judentum, Islam und Christentum – Fragen, die heute so relevant sind wie nie.“ (via Dumont)

    Welche Bücher könnt ihr empfehlen? Ihr freu mich immer über Tipps!

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