12 in 12

Meine Empfehlungen im Mai

Die vergangenen Wochen habe ich mich in meiner neuen Wohnung schön eingerichtet (endlich Regale und Bilder an den Wänden!), viel gearbeitet, Freunde getroffen und versucht, wieder etwas mehr rauszukommen – wenn die Sonne dann mal mitgespielt hat. Gerade habe ich ein paar Tage frei und schreibe an der Masterarbeit. Ich hoffe, bald mal meine ganzen Reiseposts mit euch teilen zu können – über Marokko, Gran Canaria und Polen. Was interessiert euch davon am meisten?

Jetzt aber erst mal zu meinen Empfehlungen im Mai.

Was ist »12 in 12« überhaupt?
Die Idee dahinter ist einfach: zwölf Empfehlungen in zwölf Monaten. Ich teile in der Serie Entdeckungen aus verschiedenen Bereichen: Buch-, Film- oder Reisetipps, Texte, Inspirationen und alles, was mir sonst in den Weiten des Internets oder analog begegnet.

Ich freue mich natürlich auch über eure Monatsempfehlungen – sei es in den Kommentare, auf Facebook, per Mail oder auf meinen anderen Kanälen!

1. Buch: »Sie kam aus Mariupol« – Natascha Wodin

Natascha Wodin nimmt den Leser in ihrem Roman »Sie kam aus Mariupol« mit auf die Spurensuche nach ihrer Mutter. Die Reise führt in die Ukraine, ins sowjetische Mariupol, wo die Familie – einst dem Adel angehörend – mitunter ihre Wurzeln hat. Später werden Wodins Eltern nach Deutschland in ein Arbeitslager verschleppt.

Eine berührende Geschichte, die einen anderen Zugang zur Sowjetunion, zum stalinistischen Regime und den Nachkriegjahren bietet.

Die 71-jährige Wodin erhielt für den Roman den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Belletristik.

Geeignet für: alle, die selbst gerne mehr über ihre Vergangenheit wüssten und Stammbaum-Liebhaber

2. Film: »Win it all«

In der Netflix-Komödie »Win it all« mimt Jake Johnson – vielen bekannt als Nick aus »New Girl« –  einen Spielsüchtigen. Der Film ist zwar recht vorhersehbar, aber auch unterhaltsam.

Spielsucht ist etwas, was ich so gar nicht nachvollziehen kann, deshalb fand ich das Thema interessant.

Geeignet für: Fans von Nick aus »New Girl« oder Gambler

3. Rezept: Buddha-Bowl

Früher wohl als Resteessen bezeichnet, heute nennen wir es Buddha-Bowl: Gemeint sind Schüsseln mit Instagram tauglich zubereitetem gesundem Essen. Süßkartoffeln und Avocados dürfen meist nicht fehlen, dazu am besten Seidentofustreifen oder was der Kühlschrank sonst noch alles an optisch ansprechendem Gemüse bietet. Gebettet wird das Ganze auf einer Salat-/Spinat-/Grünzeug-Garnitur, et voilà, fertig ist die Budda-Bowl. Bei den Zutaten sind euch quasi keine Grenzen gesetzt – das Internet explodiert förmlich vor Rezepten.

Zugegeben, die Bowls sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch lecker. Und machen satt. Und das ist ja das Wichtigste.

Geeignet für: Alle, die ihr Essen gerne garnieren / fotografieren oder die sich gesund ernähren wollen

4. Reise: Kolumbien

Eigentlich würde ich am liebsten ja überall hin. Europa habe ich mittlerweile ganz gut abgedeckt, auch wenn mir irgendwie sehr viele Hauptstädte fehlen und ich zum Beispiel noch nie in Großbritannien, Belgien oder Schweden war. Aber das ist ja eh alles um die Ecke, oder?

Nach dem Abi war ich erst in Neuseeland und danach in Thailand, Kambodscha und Vietnam. Wird also mal Zeit für die andere Welthälfte. Dieses Bild aus Kolumbien hab ich vor ein paar Wochen in meinem Instagram-Feed entdeckt – und mich verliebt. Eine größere Südamerika-Tour würde mich auf jeden Fall mal reizen; vielleicht sollte davor mein Spanisch noch etwas auffrischen.

Inspired by man-built masterpieces in Colombia. Photo by @adamcombs #stayandwander

Ein Beitrag geteilt von Stay & Wander (@stayandwander) am

5. DIY: Gehäkelte Sitzpoufs

Einen Sitzpouf wollte ich eigentlich schon immer mal haben; ich weiß aber nicht, ob ich schon so gut häkeln hab – und ob ich die Geduld dafür hätte. Vielleicht wage ich mich mal im Herbst/Winter an das Projekt. Hat das von euch schon mal jemand probiert?

Hier gibt’s jedenfalls eine Anleitung dafür.

6. Text: »Why Self-Compassion Works Better Than Self-Esteem«

Viele Texte, die ich lese, bekomme ich von meiner Familie und Freunden zugeschickt. Das war einer davon. Im Prinzip geht es darum, wieso ein hohes Selbstwertgefühl schaden kann und wieso wir lieber Verständnis für uns selbst, unsere Sorgen, Ängste, aber auch Freuden aufbringen sollen. Es geht gar nicht so darum, dass man sich jetzt permanent selbst bemitleidet, sondern vielmehr, dass man netter zu sich ist, sich so behandelt, wie man seine besten Freunde behandeln würde oder wie es die Eltern mit einem tun.

Klingt etwas eso, aber seid netter zu euch! Tut euch auch mal etwas Gutes und hört auf eure Bedürfnisse!

7. Song: »City of Stars«

Das Lied des Monats könnte ich auch als Ohrwurm des Monats bezeichnen; seit ich neulich noch spontan »La La Land« gesehen habe – late adaptor, ihr wisst – bekomme ich »City of Stars« einfach nicht mehr aus dem Kopf. Und weil ich ja nicht so sein will, lasse ich euch an meinem Ohrwurm teilhaben. Yeah.

Geeignet für: Fans von »La La Land«

8. Magazin: »DUMMY«

»DUMMY«, das ist ein monothematisches Gesellschaftsmagazin. Das Heft erscheint vierteljährlich, jedes Mal ist es irgendwie komplett anders. Das mag am jeweils anderen Thema liegen, aber auch insgesamt wirkt das Magazin für mich jedes Mal verschieden; das liegt vor allem daran, dass die Blattmacher mit unterschiedlichen Grafikern und Journalisten zusammenarbeiten. Am meisten gefallen hat mir bisher die Ausgabe über Geschwister; darin findet sich zum Beispiel ein Artikel über Zwillinge, die jeden Tag exakt dasselbe tragen – erwachsene Zwillinge wohlgemerkt. In einem anderen Artikel beschreibt die Autorin, wie sie mit dem Tod ihrer großen Schwester umgeht – sehr berührend.

Die Optik des Magazins ist sehr ansprechend – großformatige Bilder, eine ruhige Typo, alles recht schlicht gehalten ohne große Spielereien. Und dennoch sehr ausdrucksstark durch die Fotos. Kein Wunder, dass das Magazin bereits mit mehreren Design-Preisen prämiert wurde. Die Texte überraschen, auch bei Themen, die man gefühlt überall schon einmal gelesen hat.

Geeignet für: Alle, die mal einen anderen Blick auf ein bestimmtes Thema werfen wollen. Die aktuelle Ausgabe beschäftigt sich mit Missgeschicken, Oberbegriff ist »Schlamassel«.

9. Fotografie: Die Macht der Farben

Fotos leben von Farben; je nach Farbe wirkt ein Bild ganz anders. Christina beschreibt auf ihrem Blog, wie ihr Farben auf euren Fotos einsetzen könnt.

10. Blog: Adventures of a Municorn

Auf ihrem Blog teilt Dorothea von »Adventures of a Municorn« ihre Eindrücke von ihren Reisen, Rezepte, Interior-Inspirationen, Buchempfehlungen und noch vieles mehr. Eigentlich bin ich über Instagram auf den Blog aufmerksam geworden.

Dorothea und ich, wir teilen nicht nur unsere Leidenschaft fürs Reisen, sondern auch für Nachhaltigkeit. Dementsprechend findet ihr auf »Adventures of a Municorn« auch Tipps, wie ihr ohne viel Verpackungsmüll leben könnt, wo ihr faire Mode findet und bewusster und nachhaltiger lebt. Mir gefällt auch der Stil der Fotos.

Dorothea lebt in München, deshalb auch der Name.

Empfehlenswerte Posts:

11. Erkenntnis: 2017 geht alles schneller – auch »getting shit done«

2o17 ist schon fast halb vorbei – es ist wahnsinnig viel passiert und ich habe unglaublich viel erledigt. Dieses Jahr schaffe ich es irgendwie, alles früher fertig zu machen, als ich eigentlich geplant habe. Das ist sehr ungewöhnlich für mich – normalerweise reizte ich jede Deadline aus. Aber es tut echt gut, mal früher mit allem fertig zu sein. Vielleicht sollte ich das grundsätzlich so halten.

12. Inspiration: »Music Map« 

Kennt ihr das: Ihr hört immer denselben Interpreten, weil euch die Musik so gefällt, aber eigentlich hättet ihr auch mal Lust auf etwas Neues? Über Insta-Stories bin ich auf »Music Map« gestoßen – eine hilfreiche Webseite, bei der ihr einfach einen Interpreten in die Suchmaske eintippt und schon werden euch ähnliche Künstler ausgespuckt.

So kann man sein Repertoire etwas verändern, ohne komplett andere Sachen zu hören.

Habt ihr auch Empfehlungen? Dann teilt sie gerne mit mir – ich freue mich über jeden Tipp. Und auch sonst lese ich eure Anmerkungen sehr gerne!

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply
    *thea
    Mai 22, 2017 at 4:23 pm

    Vielen lieben Dank für die Erwähung meines Blogs – ich habe mich riesig gefreut! Kolumbien ist echt ein tolles Reiseziel, ich war vor vier Jahren dort, kann es wirklich empfehlen – auch wenn ich es leider nicht bis zum Platz auf dem Foto geschafft habe :D lg *thea

  • Reply
    Katharina
    Mai 14, 2017 at 12:10 pm

    Danke für den Filmtipp, ich find den „Nick“ echt super :)
    Und gehäkelte Sachen finde ich auch genial, die individualisieren die Einrichtung total, aber das ist bei mir auch eher was für die kalte Jahreszeit :)
    Ahoi, Katharina

  • Leave a Reply