12 in 12

Meine Empfehlungen im September und Oktober

Und schon ist es Mitte Oktober. Im September bin ich wegen der Masterarbeit nicht zu einem Blogpost gekommen. Danach war ich für zwölf Tage im Urlaub in Slowenien – wandern, am Meer entlang spazieren, unglaublich guten Kaffee trinken und viel zu viele Fotos machen. Seit fast zwei Wochen bin ich wieder in Hamburg. Und plötzlich ist es Herbst geworden. Irgendwie ging mir das alles viel zu schnell – einen richtigen Sommer hatte ich gefühlt nicht. Auf Instagram schwelge ich deshalb noch etwas in Urlaubserinnerung und teile meine schönsten Berg- und Meerbilder mit euch.

Bevor es mit der Slowenien-Serie auf dem Blog weitergeht, teile ich aber erst einmal meine Monatsfavoriten mit euch.

Was ist »12 in 12« überhaupt?
Die Idee dahinter ist einfach: zwölf Empfehlungen in zwölf Monaten. Ich teile in der Serie Entdeckungen aus verschiedenen Bereichen: Buch-, Film- oder Reisetipps, Texte, Inspirationen und alles, was mir sonst in den Weiten des Internets oder analog begegnet.

Ich freue mich natürlich auch über eure Monatsempfehlungen – sei es in den Kommentare, auf Facebook, per Mail oder auf meinen anderen Kanälen!

1. Buch: »Small World« – Martin Suter

In »Small World« beschreibt Martin Suter die Geschichte von Konrad Lang, der an Alzheimer erkrankt und nach und seine Erinnerungen verliert. Parallel zum Krankheitsstadium werden auch Episoden aus der Vergangenheit erzählt. Ein sehr eindrückliches Buch, präzise recherchiert, mit eher langsamem Erzähltempo.

Ich konnte mich nicht so gut mit den Charakteren identifizieren, aber Suters Schreibstil ist sehr angenehm.

Geeignet für: Leute, die sich für Alzheimer und Intrigen interessieren

2. Film: »Das Leben danach«

In »Das Leben danach« wird das Leid der Loveparade-Katastrophe im Jahr 2010 behandelt. Anhand der Geschichte von Protagonistin Antonia Schneider (gespielt von Jella Haase) werden die Folgen der Katastrophe veranschaulicht. Eine gute Zusammenfassung über den Film findet ihr hier.

So fand ich den Film: Gut fand ich, dass die Perspektive der Überlebenden und Hinterbliebenen thematisiert wird. In der Berichterstattung liegt der Fokus oftmals auf den Tätern, selten auf den Opfern. Die Umsetzung fand ich aber nicht unbedingt gelungen – mir hat einiges gefehlt; etwa, dass noch mal mehr auf die Loveparade selbst eingegangen wurde.

Nur bedingt geeignet für Überlebende – der Film kann womöglich triggern.

3. Rezept: Kürbissuppe

Zum Herbst gehört Kürbissuppe einfach dazu – bis man sie nicht mehr sehen kann. Im vergangenen Jahr habe ich mir die Weisheitszähne ziehen lassen und quasi eine Woche lang jeden Tag Kürbissuppe gehabt; danach konnte ich sie erst einmal eine Weile nicht mehr sehen.

Nach unserer Slowenien-Reise haben meine Schwester und ich die Kürbissuppen-Zeit wieder eingeläutet.


Ein Rezept findet ihr hier auf dem Blog. Ihr braucht dazu eigentlich nur einen kleinen Hokkaido-Kürbis, Kartoffeln, Karotten, eine Zwiebel, Gemüsebrühe und Gewürze; am besten auch einen Pürierstab. Die Anleitung findet ihr ebenfalls im verlinkten Post.

4. Reise: Kasachstan

Wieder mal eine Reise-Inspiration, die ich auf Instagram entdeckt habe: Kasachstan. Genauer gesagt den Charyn Canyon National Park. Belka Berlin, die Mitbegründerin des „The Fernwehco Magazines“, hat dieses Foto geteilt und ich wusste, da will ich mal hin:

Homeland 🇰🇿• #stopwaitingjustgo #fernwehcollective

Ein Beitrag geteilt von Belka Berlin (@belkaberlin) am

Der Canyon wird auch als der „kleine Bruder“ des Grand Canyon in den USA bezeichnet, er liegt östlich von Almaty. Woher kommen eure Reise-Inspirationen?

5. DIY: Ikea

Ikea-Hacks sind ja nichts Neues. Jetzt veröffentlicht Ikea selbst DIY-Projekte. Darunter ein Tisch im Orient-Stil, bemalte Teller, ein umgebautes Regal und eine neu lackierte Kommode. Hier findet ihr alle Ideen. Fragt sich nur, wieso Ikea die Möbel nicht gleich so herstellen lässt…

6. Text: »Mein Freund ist Alkoholiker«

Eine jetzt.de-Autorin schreibt anonym darüber, wie es ist, mit einem Alkoholiker zusammen zu sein – und welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Obwohl der Text anonym verfasst wurde, ist er sehr persönlich. Und er enthält eine Perspektive, die man bisher noch nicht so oft gelesen hat.

Hier geht’s zum Text.

7. Musik: »Heartbeats« – José González

Zurzeit höre ich wieder viel ruhige Musik, die einfach so im Hintergrund vor sich hinplätschert. Irgendwas, das ich beim Lesen oder Schreiben leise hören kann, ohne dass es mich zu sehr ablenkt. José González ist einer dieser Interpreten. Der Schwede ist Singer/Songwriter und spielt auch in der Band Junip – von der habe ich selbst bisher aber auch noch nichts gehört. Anyways, »Heartbeats« mag ich sehr gerne.

8. Magazin: »Die Konsumentin«

»Die Konsumentin« ist ein »ethical and slow fashion Blogazine« aus Hamburg. Es geht den Macherinnen vor allem um den bewussten (grünen) Konsum. Bisher finden sich auf der Website neben dem Fair Fashion Guide nur wenige Posts – ich bin gespannt, was da noch so kommt.

Hier geht’s zum Online-Magazin.

Geeignet für: Alle, die sich für nachhaltige Kleidung interessieren

9. Fotografie: Bildbearbeitung mit Apps

Auf ihrem Blog Seven & Stories gibt Kat Tipps, mit welchen Apps sie ihre Bilder bearbeitet. Eine schöne Übersicht, was alles mit dem Smartphone möglich ist.

Hier geht’s zu dem Blogpost.

10. Inspiraton: »How to End Every Day Feeling Amazing«

Jeden Tag mit einem guten Gefühl ins Bett gehen – hört sich erst mal gut an. Die Tipps von Nathan Tanner klingen auch recht einfach umzusetzen. Vielleicht versuche ich das mal eine Weile, vielleicht verwerfe ich die Idee aber auch wieder, weil es mir zu eso ist.

Jedenfalls geht’s hier zu den Tipps.

11. Zitat: »Am Ende ist alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.«

Eine meiner besten Freundinnen hat mir mal eine Postkarte mit dem Spruch geschickt – als ich gerade mal wieder in einer Masterarbeits-Krise steckte. Und sie behielt recht – am Ende schaffte ich es, die Arbeit zwei Wochen vor der Arbeit abzugeben und konnte ohne Stress in den Urlaub fahren.

12. Video: Eva Mozes Kor

Das Video und die Geschichte von Eva Mozes Kor haben mich sehr bewegt. Eva wurde 1934 geboren. 1944 werden Eva, ihre Zwillingsschwester und der Rest ihrer Familie ins KZ Auschwitz gebracht. Es gibt keine Worte für das, was sie dort erlebt – und doch schafft sie es, darüber zu sprechen.

Brave And Tragic: A Story Of Being One Of The Mengele Twins In…

the power to live and forgive.

Posted by BuzzFeed on Dienstag, 26. September 2017

 

Und, was waren eure Entdeckungen des Monats?

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply