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Bangkok

Heute möchte ich meine Eindrücke teilen, die ich in Bangkok sammeln konnte. Wie ihr inzwischen vielleicht wisst, bin ich ein großer Asien-Fan. Besonders Thailand hat es mir dabei angetan. Die Leute dort sind einfach super freundlich, alles ist erschwinglich, die Landschaft ist traumhaft schön, es gibt viele kulturelle Stätten, die darauf warten, entdeckt zu werden, man kann gut shoppen gehen, usw… Ich liebe das Land einfach. Auf einer Reise durch Südostasien darf Bangkok als Dreh- und Angelpunkt natürlich nicht fehlen.

Es empfielt sich, knapp eine Woche dort einzuplanen, damit man einen ungefähren Eindruck von der Stadt bekommt. Die Gegensätze zwischen Alt und Neu dominieren das Stadtbild. Anfangs hab ich mich in dem Gewusel auf den Straßen etwas überfordert gefühlt; gegen Ende war es für mich aber das Normalste der Welt. Man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles.

Eine typische Straße im alten Teil von Bangkok.

Ein Highlight in Bangkok waren auf jeden Fall die riesigen Tempelanlagen. Der Eintritt ist für thailändische Verhältnisse zwar nicht ganz so erschwinglich, ein Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall und gehört quasi zum Pflichtprogramm.

Grand Palace I.
Grand Palace II

Lohnenswert ist auch ein Abstecher im nahegelegenen Wat Pho. Hier begegnet einem nicht nur der größte liegende goldene Buddha, sondern noch viele weitere kleine Buddhas und hübsche Tempelchen. Man kann sich hier auch auf traditionelle Weise massieren lassen.

Der Goldene Buddha im Wat Pho

Wenn man weiter ins Stadtinnere vorgeht, trifft man nicht nur auf skurrile Sachen wie China Town, sondern auch auf den Golden Mountain, quasi eine weitere kleine Tempelanlage. Angeblich soll es Glück bringen, wenn man jede der Glocken auf dem Weg nach unten berührt. Mit ein Grund dafür, dass man quasi die ganze Zeit Glocken läuten hört.

Das Schlagen der Glocken am Golden Mountain soll angeblich Glück bringen.

Auch im neueren Teil von Bangkok (Siam) stoßen die Gegensätze aufeinander. Hier reiht sich ein schickes Einkaufszentrum neben dem anderen, während die Ärmsten der Armen davor auf der Straße versuchen, sich mit dem Verkauf kleiner Speisen oder frischem Obst über die Runden zu halten.

Der etwas heruntergekommene Güterbahnhof liegt inmitten der Stadt.
Stau gehört quasi zum Alltag in der Metropole. Rechts und links reihen sich die Kaufhäuser.

Wenn man zu Besuch in Bangkok ist, sollte man auf jeden Fall mal ins MBK reinschauen. Das bisher größte Einkaufszentrum, in dem ich war. Man findet hier einfach alles: Ob Elektrowaren, Kleidung, Schmuck, Möbel, Kleimkram, Nahrhaftem – jeder wird hier fündig. Ich glaube, es gibt hier nichts, was es nicht gibt.

Das Shoppingcenter MBK (Blick vom Skywalk aus).

Wem der ganze Stress mit dem Verkehr und den vielen Menschen zu viel wird, der kann sich im Lumphini-Park etwas erholen. Neben dem See gibt es hier auch zahlreiche Sitzmöglichkeiten, die zum Verweilen einladen.

Der Lumphini-Park mit Blick auf die Skyline Bangkoks.

Das fand ich gut: Leckeres Essen, abwechslungsreiches Einkaufen, Kultur, Moderne – alles an einem Ort. Jeder findet hier irgendwas, das er ausprobieren oder sehen möchte. Zudem eignet sich Bangkok als guter Startpunkt für Weiterreisen in alle Richtungen.

Wehrmutstropfen: Etwas hart zu verkraften fand ich den Unterschied zwischen Arm und Reich. In einer so großen Metropole wird einem erst richtig bewusst, wie gut man’s eigentlich hat. Leider kann man nicht jedem helfen. Der Verkehr und die dazu gehörige Geräuschkulisse ist auch nicht zu verachten. Oftmals wechseln sich auch nicht ganz so tolle Gerüche ab, woran man sich auch erst mal gewöhnen muss.

Empfehlung ja oder nein: Ich würde definitiv wieder herkommen! Die Freundlichkeit der Thais und ihre relaxte Art vermitteln sofort irgendwie Urlaubsfeeling. Obwohl Bangkok etwas stressig sein kann mit dem ganzen Trubel und dem Verkehr, hab ich mich danach irgendwie entspannt gefühlt, weil die Thais einfach so locker sind und sich nicht so einen Stress wie die Europäer – insbesondere die Deutschen – machen. Mir gefällt besonders, dass es zwar moderne Stadtteile gibt, die Tradition aber dennoch gewahrt und respektiert wird. Dazu kommt, dass man hier noch sehr viel mehr erleben kann, als ich es bisher getan habe. Will definitiv noch einmal wieder herkommen!

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1 Comment

  • Reply
    Coco
    Mai 12, 2012 at 12:09 pm

    Oh Merci, Merci. Also di Tütchen der Candybar sind vom Internetshop 'Casa di Falcone', schau da mal vorbei, die haben wirklich tolle Sachen! ich könnte da alles leerkaufen. Deine Bankokfotos machen mich im Übrigen neidisch!
    Liebste Grüße, Coco

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