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Dresden

Ein sehr spontaner Ausflug brachte mich neulich in die Landeshauptstadt Sachsens – nach Dresden. Davor war ich noch nie in Sachsen gewesen, weshalb der Trip für mich besonders in doppelter Hinsicht war. Ich hatte die Möglichkeit, die BRN (Bunte Republik Neustadt) mitzuerleben und konnte mir gleichzeitig noch ein wenig eine neue Stadt ansehen. Dazu kam, dass das nervige Seminar, was ich am Samstag gehabt hätte ausgefallen ist – bessere Voraussetzungen für einen Städtetrip gibt’s wohl kaum. Jedenfalls ist die Stadt wunderschön. Besonders gefallen hat mir der Gegensatz zwischen Alt- und Neustadt. Die prachtvollen Bauten der Altstadt, für die Dresden bekannt ist, hatten für mich aber einen genauso großen Reiz wie die zahlreichen Graffitis und die heruntergekommenen Häuser der Neustadt, in denen ich so gerne fotografiert hätte.

Nach einer Nacht mit relativ wenig Schlaf machten wir uns auf den Weg, die Stadt etwas zu erkunden. Die Spuren des Hochwassers waren am Elbufer noch deutlich zu erkennen; alles wirkte etwas wüst und überall war noch Sand, der angespült worden war. Die Altstadt selbst war von den Fluten dieses Mal ja zum Glück nicht betroffen. Dennoch kann man sich kaum ausdenken, wie’s hier ein paar Tage zuvor ausgesehen haben mag.

 

Das Ufer ist momentan noch nicht ganz in seinem ursprünglichen Zustand.

Von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten ging unser Spaziergang durch die Altstadt von der Semper Oper über den Zwinger bis hin zur Frauenkirche und schließlich noch etwas an der Elbe entlang. Es war ziemlich warm, obwohl ein kleines Lüftchen wehte. Das Licht war leider sehr ungünstig zum Fotografieren, weil wir zur Mittagszeit unterwegs waren.

Der Weg in die Altstadt führt über die Elbe. 
Touri on Tour… wir erkundeten die Stadt lieber allein! 

Wirklich viel Zeit, die Stadt zu erkunden, hatten wir nicht. Allerdings hat die Stadt einen sehr guten ersten Eindruck auf mich gemacht! Liebend gerne würde ich noch weitere Ecken der sächsischen Landeshauptstadt erkundigen.

Die Frauenkirche lockt zahlreiche Touris an. 

Besonders vor den Wahrzeichen Dresdens waren ziemlich viele Touristen unterwegs. Mir war das alles etwas zu viel, weshalb ich mir das Innenleben der Frauenkirche erst einmal nicht angeschaut habe. Vielleicht ja beim nächsten Besuch, wenn weniger los ist?

Der Zwinger – irgendwie hatte ich mir die Anlage nicht ganz so pompös vorgestellt. 

Irgendwie hatte ich mir die Stadt etwas anders vorgestellt. Auf der Fahrt holte ich mir zwar ein paar Tipps von meiner Mitfahrgelegenheit ein; ich hatte mir die Bauten aber irgendwie weniger prunkvoll vorgestellt. Ich liebe ja diese grünen Dächer und die kleinen Ornamente, die einem auf den ersten Blick gar nicht gleich auffallen – ach ja, meine Liebe zum Detail wird hier voll erfüllt.

Die Frauenkirche von der anderen Seite – auch sehr schön. 

Obwohl mir die Altstadt wirklich gefallen hat, finde ich, dass man auf jeden Fall auch in der Neustadt gewesen sein muss, um ein richtiges Bild von der Stadt zu haben. Quasi nach dem Motto: Die Mischung macht’s. Leider war zu wenig Zeit, um irgendwelche Insider-Tipps geben zu können. Ich bin aber sehr offen für eure Tipps – egal, ob kulinarischer Art oder irgendwelche tollen Ecken, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

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2 Comments

  • Reply
    Mademoiselle Sophie
    August 5, 2013 at 7:23 pm

    Ich war in meinen Sommerferien dieses Jahr auch in Dresden. Meine Lieblingsstadt in Deutschland. Ich habe auch einen Post dazu gemacht (:
    http://mademoisellesophiie.blogspot.de/

  • Reply
    diefahrradfrau
    August 5, 2013 at 11:09 pm

    In Dresden war ich auch noch nie, hab aber jetzt mal nen guten Eindruck – dank deiner Bilder! Gelungene Mischung aus Sehenswürdigkeiten und Alltagsszenen, gefällt mir gut.
    LG

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