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Neuseeland: Essen am anderen Ende der Welt

Heute dreht sich mal alles ums Essen in Neuseeland.

In Neuseeland kann man wohl jede Fastfood-Kette vorfinden, die man kennt: egal ob Mc Donalds, Burger King, Kentucky Fried Chicken, Wendy’s, Subway oder sonst was… Das Land wimmelt nur so von Fastfood. Kein Wunder also, dass ein Viertel der Bevölkerung Übergewicht hat. Ein Grund dafür könnte sein, dass Fastfood hier recht billig ist – auf alle Fälle aber billiger als in Deutschland. Im Notfall kann man also darauf zurückgreifen. Dienstage wurden mit Domino’s Cheaper Tuesday (Domino’s ist übringens noch so eine Fastfoodkette mit Pizza und Pasta) zum kulinarischen Höhepunkt der Woche; Pizza für umgerechnet 3,40€ – egal, welcher Belag. Da kann man nur schwer nein sagen.

Wer sich jedoch selbst verpflegen möchte, der kann einem Besuch im Supermarkt nicht entkommen. Die größten Supermärkte sind Countdown, Pak’n Save und New World. Das Angebot ist in etwa das gleiche, wobei Pak’n Save aber der billigste und New World der teuerste Discounter ist. Die Lebensmittelpreise sind vergleichbar mit denen in Deutschland. Lediglich die frischen Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Milchprodukte sind teurer. Eigentlich seltsam, wo in Neuseeland doch so viele Kühe umherlaufen und Obst und Gemüse nahezu überall angebaut werden. Was mich anfangs im Supermarkt überrascht hat, waren die Größen der Verpackungen. Kommt schon öfter vor, dass man seine Milch in 1l-, 2l-, 3l-Packungen kaufen kann. Genauso bei Saft.

Süßigkeiten und die lieben Softdrinks sind auch super vertreten; besonders Cookies und Muffins stellen eine besondere Herausforderung dar, wenn man nicht wie ein Hefekuchen aufgehen möchte. Eine gesunde Ernährung wird somit zum Härtetest. Oftmals ist man aber zu faul, im Hostel groß aufzutischen. und greift auf Herkömmliches wie Nudeln und Reis in jeder erdenkbaren Variation nach. Man ist halt doch nur Backpacker. Wenn’s ganz schnell gehen soll oder man Geld sparen möchte, gibt’s eben Instantnudeln.

Im Supermarkt konnte man sich günstig Süßigkeiten selbst mischen. Besonders billig mit dem „French-Way“
… just the way it is!

Möchte man hingegen etwas Geld fürs Essen liegen lassen, dann kann man das super in einem der zahlreichen kleinen Cafés tun. Natürlich gibt’s in Neuseeland auch Starbucks. Die Kette Esquires macht denen aber ganz schön Konkurrenz. Zusätzlich gibt’s in jedem noch so kleinen Ort mindestens ein Café, in dem man auch kleine Häppchen oder Muffins bekommt.

Kaffee-Kunst im Esquires
 In Neuseeland hab ich ja auch Sushi für mich entdeckt. Ich muss sagen: Es schmeckt in Neuseeland echt tausend Mal besser und günstiger als in Deutschland. So lecker! Und die Auswahl ist auch größer.

 

Am besten fand ich das frittierte Sushi

Was in Neuseeland auch nicht fehlen darf: Barbecue. Leider haben die Neuseeländer kein gutes Brot – meist nur labriges Weißbrot bzw. Toast; aber beim Fleisch- und Beilagenangebot können sie durchaus mithalten. In Neuseeland gibt’s irgendwie ständig Barbecues. Man könnte es fast schon als Nationalsport bezeichnen.

Grillfest auf neuseeländische Art: viel Fleisch, Salat und das Getränke-Angebot kann sich auch sehen lassen.

So, das war eine kleine Übersicht meiner Eindrücke vom Essen in Neuseeland.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Essen im Ausland gemacht? Und probiert ihr euch da quer durchs Sortiment oder sucht ihr nach „deutschem“ Essen?

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3 Comments

  • Reply
    rachellena
    September 27, 2012 at 12:30 pm

    du bist in Neuseeland? Ich bin neidisch und dankbar für dein liebes Kommentar! :)

    • Reply
      anothercopycat
      September 27, 2012 at 3:31 pm

      nee, ich war vor 2 Jahren in Neuseeland und schwelge nur gerne in Erinnerungen ;)

  • Reply
    Resi
    September 27, 2012 at 9:52 am

    "French-Way is always the best way" =D
    Ja man lernte so einiges dazu…
    Schöner Eintrag :)

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