TESTED

Fotopost24

Ich liebe analoge Fotos. Irgendwie ist es doch etwas anderes, wenn man Bilder in Fotoalben anschaut als auf dem Computer, oder? Jedenfalls hatte ich neulich die Möglichkeit, Fotopost24* zu testen. Da ich immer viele Fotos zum Entwickeln habe, entschied ich mich, die Option »Fotos« zu wählen und keines der anderen Fotoprodukte. Die Fotos klebte ich dann in zwei Skizzenbücher – ich mag die irgendwie mehr als herkömmliche Fotoalben. Ansonsten hatte ich noch etwas Masking-Tape zum Verzieren und einen sehr dünnen Stift zum Beschriften (0,38 Mine), das war’s.

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Bestellung
Die Bestellung war etwas komplizierter, als ich dachte. Es dauerte ziemlich lange, bis ich meine Fotos hochgeladen hatte. Alle Fotos, die ihr bestellen wollt, müsst ihr nämlich online auf den Server laden. Es gibt keine Software, die man sich auf den Computer downloaden kann, wie man es von anderen Fotoanbietern kennt. Die Fotos, die man dann hochlädt, werden im Ordner „Eingang“ gespeichert. Alternativ kann man aber auch Alben erstellen, wo die Fotos nicht nach sieben Tagen wieder gelöscht werden (wie beim Ordner Eingang der Fall). Nachdem die Fotos auf dem Server sind, habt ihr verschiedene Möglichkeiten.

Zunächst wählt ihr die Bilder aus, die ihr bestellen möchtet. Danach entscheidet ihr euch für ein Produkt, das ihr ordern wollt. Zur Auswahl stehen Fotoabzüge und Jahreskalender, Poster, Fotogeschenke, Fotokalender, Leinwände, Sticker, Fotobücher und noch mehr. In den einzelnen Optionen gibt es dann wiederum noch mehr Optionen. Da ich mich für Fotoabzüge entschieden habe, kann ich zu den anderen Möglichkeiten nicht viel sagen. Bei den Fotoabzügen gibt es natürlich verschiedene Formate, die man in Betracht ziehen kann. Ich entschied mich für Bilder in 9×13. Ich mag dieses kleine Format ganz gerne, weil man damit am meisten Spielraum hat, wenn man Fotoalben gestaltet. Anschließend gebt ihr noch eure Lieferadresse an und die Bezahlart. Das war’s eigentlich.

Album

Statt herkömmlichen Fotoalben nehme ich Skizzenbücher

Versand
Die Fotos kamen in einem großen, gepolsterten Karton. Ich hatte mich erst gewundert und wusste gar nicht gleich, dass mich darin die Fotos erwarten würden. Jedenfalls kamen sie so unversehrt bei mir an. Und auch ziemlich schnell: Schon nach zwei Tagen konnte ich die Fotos in den Händen halten.

Fotos

Ein paar meiner Hamburg-Fotos

Preis-Leistungs-Verhältnis
Ehrlich gesagt fand ich den Preis ein bisschen zu teuer. Ich weiß nicht, ob ich noch einmal dort bestellen würde. 0,15 Euro für ein einzelnes Foto kommt mir sehr viel vor. Im Laden bezahlt man für Sofortdruck 0,27 Euro und wenn man in einer Drogerei Fotos bestellt, kosten sie meist 0,07 Euro im 9er-Format. Die Versandkosten betragen bei Fotopost24 2,49 Euro – das finde ich hingegen angemessen.

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Eine Seite meines Kopenhagen-Albums

Qualität
Nun kommen wir mal zum Wesentlichen: der Qualität. Die Fotos machen einen sehr stabilen Eindruck. Die Rückseite ist etwas dicker als bei den Fotos aus dem Drogeriemarkt. Die Farben kommen so raus, wie sie auch auf den Bildern am PC aussehen. Allerdings waren manche Fotos nicht ganz so scharf, wie sie eigentlich sind. Alle Fotos wurden mit Spiegelreflexkameras fotografiert – und dabei wählte ich keine verschwommenen Motive, sondern nur scharfe. Wenige Fotos sahen fast schon analog aus. Klar, das hat auch seinen Charme, aber wenn man sie gerne schärfer hätte, ist das nicht so Sinn der Sache. Insgesamt bin ich mit der Qualität aber sehr zufrieden.

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Noch einmal Kopenhagen

Fazit
Die Bestellung war etwas aufwendig, dafür punktete Fotopost24 mit den sehr schnellen Lieferzeiten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte etwas besser sein. Zwar sind die Fotos etwas stabiler als bei herkömmlichen Drogeriemarkt-Fotos. Allerdings kosten sie auch gleich mal das Doppelte. Die Qualität ist insgesamt zufriedenstellend. Ich bin mir dennoch nicht sicher, ob ich noch einmal dort Fotos bestellen würde – einfach, weil ich den Preis etwas zu hoch finde und die Bestellung wirklich lange bei mir gedauert hat. Wenn man aber nur wenige Fotos kurzfristig bestellen möchte, könnte das Angebot genau das Richtige sein.

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Macht ihr noch selbst Fotoalben? Was ist euch bei analogen Fotos wichtig?

*Die Fotos wurden mir zur Verfügung gestellt. Nichtsdestotrotz entspricht dieser Post meinen eigenen Gedanken und Ansichten.

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