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Origrami

Origrami

Endlich, endlich ist es soweit und ich kann über Origrami schreiben. Letzte Woche Mittwoch kam nämlich das langersehnte Päckchen bei mir an bzw. eben nicht an; aber dazu gleich mehr.
 

 
 
Für diejenigen, die Origrami noch gar nicht kennen, erst einmal eine kleine „Einweisung“: Origrami, das sind Instagram-Bilder in gedruckter Form. Die Idee stammt von Jeff und Betsy, einem Ehepaar, das in Sydney lebt und arbeitet. Selbst sagen sie über sich und Origrami: „Origrami was born to combine these two passions of ours. Origami (craft) + Instagram = Origrami.“
 

 
 
Zum ersten Mal habe ich von Origrami auf dem Blog von Stef (magnoliaelectric) gelesen. Ich hatte mich kurze Zeit zuvor schon auf Instagram registriert, die App aber nie so richtig genutzt. Erst nach diesem Post war ich vollkommen von Instagram überzeugt. Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich die Retroprints das erste Mal sah. Das schicke Design erinnert stark an Polaroid-Fotos und weil ich diese Art der Fotografie einfach liebe, wollte ich auch ein Package haben.
 
Natürlich konnte ich nicht gleich bestellen, weil ich bis zu dem Zeitpunkt noch nicht genügend auf Instagram gepostet hatte. Und so verging einige Zeit, bis ich von einem Gewinnspiel erfuhr, bei dem man ein Package gewinnen konnte. Das Gewinnspiel ging auch wieder von Stef aus, dieses Mal aber über Instagram direkt und in Kooperation der Macher. Ich konnte es kaum fassen, dass mein Foto, das ich für das Gewinnspiel gepostet hatte, tatsächlich zu den drei Gewinnern gehörte! Jedenfalls bestellte ich dann nicht nur die 36 Prints, die ich gewonnen hatte, sondern noch ein Package dazu – dazu muss man wissen, dass ich mich einfach nicht entscheiden kann. Zudem fand ich die Idee einfach zu toll, so viele Prints zu haben!
 
Nun aber zum Wesentlichen – mein persönliches Résumée:
 

 
Die Bestellung verlief ohne größeren Probleme. Man wählt eines der Produkte aus – seit Neuestem gibt es die Optionen Retroprints und Squareprints (davor gab’s nur die Retroprints) – klickt auf „Buy now“ und loggt sich mit seinem Instagram-Account ein. Danach klickt man einfach die Bilder an, die man gerne hätte. Es folgen die Angaben zur Lieferung und zur Bezahlung (bezahlt wird via Kreditkarte bzw. Paypal) und schon ist die Bestellung fertig! Also alles recht simpel und eigentlich auch schnell. Wenn man wie ich viele Instagram-Bilder hat, muss man manchmal allerdings etwas scrollen; das ist aber nicht weiter schlimm. Ich selbst habe davor die Bilder, die ich bestellen möchte, in einem Ordner auf meinem Laptop gespeichert, damit ich nicht den Überblick verliere. Kann vielleicht ganz hilfreich sein. 
 

 
Normalerweise benötigt die Lieferung circa zwei-drei Wochen, wenn man wie ich nach Deutschland bestellt. Auf der Homepage kann man lesen, dass die Herstellung der Prints circa 8 (Werk?)Tage dauert. Für den Versand kann man angeblich mit weiteren 8 Tagen rechnen. Der Versand ist weltweit (!!) kostenlos, was natürlich schon mal sehr toll ist.Sobald die Bilder dann losgeschickt werden, erhält man eine E-Mail mit dem Zeitraum, in dem das Päckchen ankommen soll. Ich bestellte die zwei Packages am 6. Juni; am 11. Juni erhielt ich eine Mail, in der Stand, dass die Bilder zwischen dem 11.6. und 4. Juli ankommen sollen – ein ziemlich langer Zeitraum eigentlich. Dennoch kam mein Päckchen nicht innerhalb dieses Zeitraums bei mir an, sodass ich mich circa fünf Tage nach der Frist beim Support meldete. Schnell bekam ich eine Antwort, in der stand, dass es am Hochwasser in Deutschland und irgendwelchen Streiks liegen könnte und ich mich zwei Wochen gedulden sollte; andernfalls würden sie das Päckchen noch einmal schicken.
 
Genau eine Woche nach der Mail, am 17.7., fand ich dann ein Schreiben des Zolls in meinm Briefkasten. Ich kann mir bis heute nicht genau erklären, wieso das Päckchen beim Zoll landete. Jedenfalls stand auf dem Umschlag klar und deutlich, dass es sich um Fotos handelte. Allerdings stand in dem Schreiben des Zolls, dass es irgendwas mit nicht-europäischen Handelsabkommen zu tun hatte… Wie dem auch sei: Nachdem ich einmal quer durch die ganze Stadt gefahren war und das Päckchen vor Ort einmal öffnen musste, konnte ich sie endlich, endlich in meinen Händen halten – meine Origrami-Prints.
 

 

 
Nachdem ich die kreative und liebevoll gestaltete Verpackungkleine Kartons, die an Kameras erinnern – bereits auf zahlreichen Blogs, Instagram und Facebook gesehen hatte, durfte ich sie endlich in meinen eigenen Händen halten und bewundern. Ich finde das Design wirklich sehr ansprechend, hatte mir die Boxen aber etwas größer vorgestellt. Insgesamt waren die Prints nicht nur durch die Boxen, sondern auch noch durch durchsichtige Plastikhüllen und natürlich der Versandtasche – ebenfalls aus Kunststoff – geschützt. Dementsprechend kam also alles heil bei mir an. Da ich ja beim Zoll schon einmal alles aufmachen musste, war zuhause die Spannung etwas zunichte. Dennoch finde ich die Verpackung sehr toll und auch die kleinen „Thank you“-Schilder gefallen mir sehr.
 


 

 
Die Fotos entsprechen total meinen Erwartungen. Auf der Vorderseite sind die ausgewählten Bilder in einem Polaroid-Rahmen zu bestaunen, auf der Rückseite hat man – sofern man die Karten-Funktion bei Instagram gewählt hat – eine Karte des Ortes, an dem das Bild aufgenommen wurde beziehungsweise Retrokameras auf buntem Hintergrund. Alles sehr schick und sehr, sehr ansprechend!
 



 

 
Die Fotos werden auf einer Art Karton gedruckt, es handelt sich jedenfalls nicht um Fotopapier. Die Bilder wirken etwas sanfter beziehungsweise matter, als sie auf dem Handy angezeigt werden. Ich finde diesen Effekt aber sehr schön! Ich habe fast ausschließlich Bilder ausgewählt, die ich mit der Kamera aufgenommen habe, sodass eigentlich alle – bis auf zwei Bilder von 72 – Fotos scharf waren. Wie gesagt, sind zwei der Bilder leider etwas verpixelt. Ich glaube das liegt auch daran, wenn man die Bilder erst bearbeitet hat und danach noch einen Filter bei Instagram draufgemacht hat. Ist allerdings nur eine Theorie… Jedenfalls würde ich dazu raten, mit Bildbearbeitung und Filtern in Maßen umzugehen, da das den Druck beeinträchtigen kann! Nichtsdestotrotz bin ich mehr als begeistert von der Qualität. Die Bilder machen einen sehr stabilen Eindruck und die Fotos sehen einfach nur toll aus!

Vorder- und Rückseite im Vergleich (natürlich wurde das Bild nicht in Prag aufgenommen, soll nur ein Beispiel sein).
Hier war ich leider nicht so zufrieden mit dem Ergebnis…
Insgesamt finde ich die Qualität der Bilder aber sehr gut.


 
 
Da ich nur für ein Package bezahlen musste wegen des Gewinnspiels, kann ich mich natürlich über den Preis nicht beschweren. Der Versand ist weltweit kostenlos (!), was auf jeden Fall positiv auffällt. Für ein Package mit Retroprint zahlte man zu der Zeit, als ich bestellte, 19.95 Australische Dollar, also circa 15 Euro (was 0.41€ / Foto entspricht). Ich habe aber gesehen, dass der Preis etwas angehoben wurde und zwar zahlt man jetzt 21.95 Dollar – also knapp zwei Dollar mehr, was circa 1,5€ entspricht (pro Foto also circa 0.45€, je nach Tageskurs). Aber natürlich ist das immer noch ein sehr guter Preis für so ein tolles, kreatives Produkt!
 
Das Package mit den Squareprints kostet derzeit 19.95 Dollar, also knapp 15 Euro für ebenfalls 36 Bilder. Auch dieser Preis ist meiner Meinung nach angemessen.
 

 
 
Bezüglich der Kaufempfehlung kann ich eigentlich nur jedem, der leidenschaftlich auf Instagram aktiv und ein Fan von Polaroids ist, empfehlen, Origrami zu testen. Natürlich ist die Wartezeit nicht zu verachten, aber die Idee ist einfach so toll und ihr werdet es einfach lieben! Darüber hinaus unterstützt ihr Jeff und Betsy mit ihrem kleinen Unternehmen, ein wirklich sympathisches Paar. Ich werde definitiv noch einmal bestellen – auch wenn die Bilder dann vermutlich eher in ein Album kommen, weil ich gar nicht so viel Platz für die Bilder habe, wie ich es gerne hätte. 
 

Mit Nägeln, ein paar hübschen Kordeln und Wäscheklämmerchen aus dem Bastelladen habe ich die Bilder aufgehängt.
One love – Origrami.

Anmerkung: Obwohl ich natürlich das Gewinnspiel gewonnen habe, habe ich diesen Report aus freien Stücken selbst geschrieben. Der Post beinhaltet meine eigenen subjektiven Eindrücke – jemand anderes kann eventuell ganz anders über Origrami denken – und das ist auch gut so. 

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3 Comments

  • Reply
    Blaubarschmaedl
    Juli 23, 2013 at 4:32 pm

    Habe als erstes auch bei Stef von Origrami gelesen und ich finde die so, so, so toll! Jetzt möchte ich auch so eine Fotowand (die kleinen Klammern finde ich großartig)! Leider habe ich keine Kreditkarte und Paypal stehe ich sehr kritisch gegenüber:(
    Liebe Grüße, Chrissie.

    • Reply
      max von photolove.us
      Juli 27, 2013 at 11:45 am

      Hey Blaubarschmaedl,
      vielleicht kann ich dir in 14 Tagen einen guten Hinweis geben um deine Instagram (facebook, digitalkamera usw. Bilder) direkt in Deutschland im Polaroid Stil printen zu lassen. Wir arbeiten gerade daran : ) Direkt aus Hamburg, Versand innerhalb weniger Tage und direkt produziert in Deutschland. Zahlung auch einfach per Banküberweisung möglich…

      herzliche grüße, max

  • Reply
    Sóley
    Juli 25, 2013 at 10:09 am

    Danke, Amsterdam ist aber auch cool! :) Diese Origrami Fotos finde ich übrigens RICHTIG toll, muss ich mir irgendwann auch mal bestellen! Und sehe ich da Neuseeland auf einem der Bilder? :)

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