TRAVEL

THINGS TO DO AND SEE IN: PORTO

Porto gehört zweifelsohne zu den schönsten Städten, in denen ich bisher war: Diese kleinen Gässchen, die roten Dächer, der Blick aufs Wasser – man muss diese Stadt einfach mögen. In Hamburg ist es leider immer noch viel zu kalt, da wäre so ein Trip nach Porto jetzt genau das Richtige. Naja, zumindest virtuell, zeitlich lässt sich das gerade leider nicht machen.

Heute möchte ich ein paar Highlights meiner Reise im vergangenen Mai teilen.

Wir hatten großes Glück, denn wir fanden via Couchsurfing eine Unterkunft. Genauer gesagt bei Miguel, bei dem meine Schwester ein paar Jahre davor auch schon war. Und das war das Beste, was uns passieren konnte. Neben uns waren noch ein paar andere Leute in Miguels Wohnung. An dieser Stelle muss ich sagen, dass Miguel ein bisschen verrückt ist – aber auf eine sehr positive, sympathische Art und Weise. Denn im Prinzip hat er eine 3,5-Zimmer-Wohnung und die teilt er dann gerne mal mit 6-7 anderen Leuten. Einfach so, weil er gerne Gesellschaft hat. Abends saßen wir dann alle zusammen auf der Terrasse, aßen und tranken, hörten Musik und unterhielten uns über Gott und die Welt. Das war einfach so perfekt bei Miguel! Er möchte übrigens irgendwann ein Hostel in Porto aufmachen – also falls jemand jemanden kennt, der gerade ein Gebäude dort zu vermieten hat – lasst es mich gerne wissen.

1. ANS MEER FAHREN NACH MACEDA

Direkt am ersten Tag hat uns Miguel gemeinsam mit den zwei Mädels aus Lettland in seinen weißen Geländewagen gepackt und los ging’s ans Meer ins Paradies. Genauer gesagt nach Maceda, einer der schönsten und leersten Strände, an denen ich je war. Neben uns war meilenweit niemand da. Diese Weite nach links und rechts, vor uns der Ozean, das war unbeschreiblich.

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Auf dem Weg kamen wir noch an einer wunderschönen, blau gekachelten Kirche vorbei – also ruhig den ein oder anderen Fotostop auf dem Weg einplanen. Natürlich kommt man auch schneller ans Meer in Porto; auch da ist es sehr schön, aber nicht so menschenleer wie in Maceda.

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2. IN DEN GÄSSCHEN PORTOS VERIRREN

An sich ist Porto gar nicht so riesig – gerade einmal 230.000 Menschen leben hier. Dennoch kann man sich auch hier verlaufen. Gerade das macht für mich aber eine Reise aus: Dass man sich einfach mal treiben lässt, dorthin geht, wo es einem gefällt und nicht dauernd mit der Nase auf der Karte klebt. Denn nur so entdeckt man die besonderen Orte jenseits der Touri-Massen und des Reiseführers. Porto hat wunderschöne Gässchen. Ich würde euch gerne welche empfehlen – aber ich habe mir leider nicht die Namen notiert, also müsst ihr euch wohl einfach selbst welche entdecken.

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3. BUCHHANDLUNG  LELLO E IRMAO 

Natürlich gehören auch ein paar Klassiker zum Porto-Programm. Der Buchladen Lello e Irmão gehört zweifelsohne dazu – er gehört zu den schönsten weltweit. Die Außenfassade erstrahlt in Weiß, das Gebäude wurde im Jugendstil erbaut.

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Gerüchten nach soll J.K. Rowling hier mitunter ihre Inspiration für Harry Potter bekommen haben – die dunklen Wendeltreppen erinnern tatsächlich ein bisschen daran. So oder so ein schöner Ort, der zwar sehr überlaufen ist, den man sich aber dennoch nicht entgehen lassen sollte.

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4. ÜBER DEN ALTEN MARKT SCHLENDERN

Ich liebe Märkte! Es ist immer etwas los, es riecht lecker nach Käse und frischem Obst und ist so schön bunt. In Porto solltet ihr unbedingt einmal durch den alten Markt schlendern. Auf dem Mercado do Bolhão findet ihr frisches Obst, Käse, Eier, Mitbringsel, Blumen – und leider auch lebendige Hühner. Aber ansonsten ist es schön da. Als wir dort waren, tanzten und musizierten ein Vater mit seinem Sohn – eine tolle Szene.

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5. GALAO TRINKEN

In Portugal habe ich mich gefühlt nur von Galão, Natas und Obst ernährt. Aber man kann einfach nicht genug Galão trinken. Falls ihr das noch nie getrunken habt: Das ist eine Art Milchkaffee, nur kleiner. Dafür aber auch günstiger, wir haben meistens so einen Euro dafür gezahlt.

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6. PORTOS KATHEDRALEN UND KIRCHEN BEWUNDERN

Für so eine kleine Stadt hat Porto ziemlich viele Kirchen und Kathedralen. Sie sind alle sehr schön, manche sind außen auch mit den typischen blauen Fliesen verkleidet.

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Torre de Clérigos

Auf jeden Fall anschauen solltet ihr den Torre dos Clérigos, die Kathedrale von Porto (Sé do Porto) und die Igreja de Santo Ildefonso. Daneben gibt es noch ein paar weitere Kirchen und Kathedralen; für mich waren die drei genannten aber die schönsten.

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7. AM DUORO ENTLANG SPAZIEREN

Der Duoro ist Portos Stadtfluss. Besonders spektakulär ist die Strecke zwischen Porto und Vila Nova de Gaia über die Brücke. Auf der anderen Seite hat man einen guten Blick auf Porto – besonders bei Sonnenuntergang. Aber auch am Ufer des Duoros ist es sehr schön. Abends waren wir mal in einem Café mit Blick auf die Brücke und den Fluss, das war besonders toll. Kann ich also nur empfehlen.

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8. AN EINER WEINPROBE TEILNEHMEN

Ja, was wäre Porto ohne Wein? Wahrscheinlich nicht dasselbe. Ihr solltet deshalb unbedingt an einer Weinprobe teilnehmen. Wir waren bei Taylors, weil meine Schwester das empfohlen hat und wir uns bei dem großen Angebot sowieso nicht entscheiden hätten können. Zur Weinprobe gehörte eine kleine Führung durch die Weinkeller und eine Verkostung von vier verschiedenen Weinen – alle sehr lecker. Die meisten Weintastings finden in Vila Nova de Gaia statt, also auf der anderen Seite.

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9. MIT DER SEILBAHN FAHREN

Eigentlich halte ich von diesen Touri-Sachen nicht so viel, aber wir sind – nachdem wir von Porto über die Brücke nach Vila Nova de Gaia gelaufen sind – von oben mit der Seilbahn nach unten zu dem Weintasting gefahren. Das war an sich ganz cool, weil man einfach eine schöne Aussicht auf Porto hatte und schnell unten war. Zudem war bei der Fahrt dann noch ein Wein gratis dabei. Bei der Location war auch eine Fado-Sängerin vor Ort.

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10. DEN BAHNHOF BEWUNDERN

Ja, richtig gelesen. Porto hat einen der schönsten Bahnhöfe überhaupt, den Bahnhof São Bento. In der Eingangshalle sind die Wände mit den Azulejos, also den typischen Fliesen, verkleidet.

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11. SHOPPEN GEHEN

Die Rua de Santa Catarina zählt zu den Haupteinkaufsstraßen in Porto. Obwohl ich nicht so der Shopping-Typ auf Reisen bin, fand ich es ganz schön hier – wegen der fliegenden Händler, die kleine Kunstwerke auf der Straße verkaufen.

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In Portugal findet man auch oft noch richtige Handwerkskunst. Ihr könnt zum Beispiel auch die bekannten Fliesen kaufen oder Vasen aus Ton. Teilweise gibt’s auch ganz schöne Geschäfte mit handgemachtem Schmuck und Accessoires.

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12. DURCH DIE RIBEIRA SCHLENDERN

Portos Altstadt versprüht einen ganz besonderen Charme. Ab und zu erhascht man einen Blick auf den Fluss Duoro. Die Atmosphäre hat mir hier besonders gefallen. Also unbedingt ein bisschen Zeit zum Bummeln und Schlendern einplanen.

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13. VESPA FAHREN

Wenn ich in Porto leben würde, hätte ich mit Sicherheit eine Vespa. An einem Abend hat mich Miguel kurz mit zur Tanke genommen und ich wusste sofort: Ich muss irgendwann mal Vespa oder Roller fahren lernen. Mittlerweile habe ich das immer noch nicht geschafft, aber wer weiß, vielleicht eines Tages. Jedenfalls hat mir dieses Fortbewegungsmittel besonders gut gefallen und mit einer Vespa ans Meer zu fahren, dürfte wahrscheinlich das Großartigste überhaupt sein.

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Und sonst so?

Porto hat natürlich noch eine Menge mehr zu bieten: den Palácio de Bolsa, das Casa da Música, Museen, noch mehr Kirchen und so weiter. Leider waren wir nur ein paar Tage in Porto und ich habe längst nicht alles gesehen. Wenn ihr also etwas empfehlen könnt, lasst gerne eure Tipps in den Kommentaren da.

Ich freue mich sehr über euer Feedback. Was gefällt euch an meinen Reise-Posts? Was nicht? Was wünscht ihr euch noch mehr?

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3 Comments

  • Reply
    Jens
    Juni 13, 2016 at 12:07 pm

    Die Kirche, die Märkte, wirklich super schön ! Muss ich live sehen :-) Danke für den Beitrag!

    Lg Jens

  • Reply
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    September 24, 2017 at 11:58 pm

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    September 25, 2017 at 6:48 am

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