TRAVEL

Timmendorfer Strand

Vergangenes Wochenende überraschte mich meine Schwester mit ihrem Besuch. Das Beste daran war definitiv unser Ausflug an die Ostsee. Nachdem wir mehrere Leute gefragt hatten, wo man denn von hier aus am besten ans Meer fahren kann, hörten wir immer wieder Timmendorfer Strand, sodass die Entscheidung nicht schwer fiel.

Von meiner Wohnung in Hamburg aus ist man bereits in einer Stunde und 40 Minuten da – perfekt also für einen Tagestrip. Ich dachte eigentlich, dass man vom Bahnhof nur noch aussteigen muss und dann direkt am Strand ist. Doch Fehlanzeige. Stattdessen mussten wir einmal quer durch die gleichnamige Gemeinde laufen, bis zum Timmendorfer Strand kamen.

Aber der Weg ist auf jeden Fall sehr gut machbar und man kommt auch an einem schönen Park vorbei und kann sich auf dem Rückweg mit Pommes bei P&C – steht für Pommes & Currywurst – stärken. Hat also wie immer alles seine Vor- und Nachteile.



Unten am Strand angekommen, fühlten wir uns direkt tiefenentspannt. Das Rauschen der Wellen in den Ohren, der Sand unter den Füßen und die Sonne im Gesicht – perfekter konnte es einfach nicht sein.

Für den ersten November war es auch richtig, richtig mild, sodass ich teilweise sogar ohne Strumpfhose im Minikleid rumrennen konnte – teilweise erntete ich dafür aber auch etwas entgeisterte Blicke von den Leuten, die bereits ihre dickste Winterjacke anhatten. Aber es war einfach so schön warm und ich wollte den Sand unter den Füßen spüren, sodass mir das egal war. 



 

 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
In der Touristen-Information wurde uns geraten, den Niendorfer Hafen anzuschauen. Wir entschlossen uns, erst einmal in die andere Richtung zu gehen, da die Sonne in diese Richtung wanderte. Ich fühlte mich direkt wie im Urlaub.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab und zu liefen wir auch entlang der „normalen“ Wege und passierten eine schöne Villa neben der anderen. Ich liebe es ja, fremde Häuser anzuschauen. Am liebsten hätte ich mir eine Führung durch jedes Haus geben lassen.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gegen später beschlossen wir dann, doch noch zum Niendorfer Hafen zu laufen. Wenn man vom Bodensee kommt, ist der aber nicht wirklich etwas Besonderes. Es wurde so langsam dunkel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Die Kulisse, die sich hinter uns bot, war pittoresk: Die ganzen Lichter, die entlang des Ufers schimmerten und sich im Wasser spiegelten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Im Sommer ist es hier bestimmt auch sehr schön. Ich werde auf jeden Fall mal wiederkommen. Die Fotos habe teilweise ich, teilweise meine Schwester gemacht.

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