TRAVEL

11 Fragen zum Thema Reisen

Ariane hat mich getaggt – normalerweise mag ich so was ja nicht so arg. Aber weil ich die liebe Ariane so mag und das Reisen auch mache ich mal mit.

 

 

 

 

Das war auf jeden Fall in Thailand! Dort gab’s wirklich die leckersten Köstlichkeiten. Alles war so frisch! Ich konnte danach ewig keine Ananas in Deutschland mehr essen, weil die mir so wässrig vorkamen im Gegensatz zu den thailändischen. Das bei Weitem Leckerste war aber so eine Süßspeise, die wir auf der Straße gekauft haben. Das waren so kleine quadratische Würfelchen, die unten aus Kokosreis und oben aus einer süßen, undefinierbaren Masse bestanden. Schade, dass ich nicht weiß, wie diese Teile heißen. Sie waren aber auf jeden Fall sehr lecker!

In der Mitte des Bildes: die leckerste Süßspeise der Welt! (mit diesen braunen Mandeln oben drauf…)

 

 

 

Ich gehöre irgendwie zu der Sorte Mensch, die versucht, so wenig schwere Dinge wie möglich auf eine Reise mitzunehmen. Dementsprechend nehme ich kaum Bücher mit, wenn ich rumreise. Bei einer Pauschalreise ist das wohl was anderes – aber die finde ich eh nicht so attraktiv. Auf Zugfahrten hab ich meistens dünne Taschenbücher wie „Der Alchimist“ oder Reclambücher dabei. Und ja, ich lese so was wirklich. Auch wenn ich nicht mehr in die Schule gehe.

Meine letzte Pauschalreise war 2009 – dafür aber nach Thailand.

Zum Soundtrack: Der beste Soundtrack ist doch irgendwie das Leben. Das klingt jetzt sehr kitschig, aber letztendlich machen die Lieder, die wir vor Ort zufällig hören, doch eine Reise aus. Ich mag deshalb auch viele Songs, die ich sonst nicht mögen würde – einfach, weil sie mich an eine schöne Zeit und noch tollere Menschen erinnern! Dazu gehören zum Beispiel Barbra Streisand von Duck Sauce, Punching in a Dream von The Naked and Famous oder Something in the Water von Brooke Fraser, weil diese Songs einfach rauf und runter in den Charts liefen, als ich in Neuseeland war und sie mich an lustige Nächte in unserer Stamm-Bar erinnern, dem Thirsty Whale.

Halloween 2010 in Neuseeland – ein lustiger Abend!

Einmal, als wir in Thailand essen waren, war ich mal etwas tollkühn und wollte diese scharfe Sauce, die dort immer auf dem Tisch steht, probieren. Gesagt, getan. Das Problem dabei: In meinem Essen waren bereits kleine Chilis, die ich anfangs für Paprikastückchen hielt – das heißt, es begann sehr bald in meinem Mund zu brennen. Ich meinte dann nur so zu meiner Begleitung, wie toll es doch wäre, wenn wir jetzt Milch da hätten, damit ich das „Feuer“ in meinem Mund löschen könnte. Woraufhin mich meine Begleitung erst etwas entgeistert ansah und mich dann etwas auslachte – wir hatten kurz davor nämlich Milch für unseren Frühstückskaffee gekauft. Ich war noch nie so glücklich über einen Schluck Milch wie in diesem Moment.

Bei dieser netten Frau aus Thailand dachte ich, ich würde sterben. Oder zumindest mein Mund Feuer fangen.

 

 

In diesem Jahr konnte ich ja bereits ein Wochenende in Davos verbringen. Ansonsten werde ich vermutlich eine meiner besten Freundinnen aus Augsburg, sie macht gerade ein Auslandssemester, in Norwegen besuchen. Am liebsten würde ich dann auf dem Landweg heimreisen und mir ein bisschen was von Schweden und Dänemark ansehen. Aber momentan ist das alles noch eine Utopie in meinem Kopf. Außerdem verbringt eine andere Freundin von mir gerade ein freiwilliges soziales Jahr in Ungarn; da ich in dieser Ecke auch noch nie war, wäre das natürlich auch eine coole Sache. Meine Mädels hier in Augsburg wollen irgendwann vielleicht noch einen Städtetrip nach London machen. Keine Ahnung, ob ich da mitgehen würde… Mit meinem Freund würde ich natürlich auch am liebsten noch wegfahren…! Ihr seht also: An den Ideen mangelt’s nicht. Ist eher fraglich, wie ich das finanziell und zeitlich manage. Aber ich bin mal guter Dinge, das zumindest zwei Sachen davon irgendwie klappen. Schließlich war ich letztes Jahr auch irgendwie in Prag, Amsterdam und Paris.

Prag, Amsterdam, Paris – 2013 war sehr, sehr gut zu mir.

 

 

 

 

Es gibt viele Orte, die ich wahnsinnig toll finde und an die ich immer wieder gerne zurückkehren würde. Dazu zählen bestimmte Plätze in Neuseeland wie der Abel Tasman National Park oder Wellington oder Angkor Wat in Kambodscha oder Bangkok in Thailand. Oder auch Kalabrien in Italien – allein schon wegen der Sahne (ich mag eigentlich keine Sahne, aber dort gibt es die beste der Welt…!) Allerdings ist die Liste der Orte, die ich unbedingt noch sehen muss, ewig lang, sodass ich doch dazu tendiere, neuen Orten Vorrang zu gewähren! Ich möchte so viel wie möglich entdecken und wer weiß, vielleicht kann ich ja, wenn ich älter bin, an meine Lieblingsorten zurückkehren.

Kalabrien, Ende der 1990er-Jahre.

 

 

 

Ich würde sagen, dass mich Neuseeland auf jeden Fall maßgeblich geprägt hat, weil ich dort einfach gelernt habe, wie es ist, wenn man auf sich alleine gestellt ist. Ich habe die Reise vollkommen alleine organisiert, habe mir selbst einen Job ergattert, Freunde gefunden und für mich selbst Verantwortung übernommen. Die Reise hatte wie alles im Leben ihre Höhen und Tiefen, aber hat mich mit Sicherheit auch viel weitergebracht und hat zu meiner Entwicklung enorm beigetragen. Davor war ich eher introvertiert und habe mir selbst wenig zugetraut, jetzt kann ich offener auf Fremde zugehen und glaube auch mehr daran, dass ich das schaffen kann, was ich mir vornehme.

Die erste Reise alleine – in Neuseeland.

Ich glaube aber, dass jede Reise einen irgendwie prägt. Asien habe ich zum Beispiel auch noch sehr gut in Erinnerung, obwohl ich dort das letzte Mal vor drei Jahren war. Die Mentalität ist einfach eine ganz andere und ich war einfach nur fasziniert von allem. Und erschrocken, wie arm manche leben müssen.

Teils, teils. Früher hab ich wirklich jedes Detail geplant – ohne konnte ich nicht in den Urlaub fahren. Seit ich in Neuseeland war, bin ich beim Reisen etwas entspannter. Ich habe dort gelernt, dass nicht alles klappt, wie man es gerne hätte und diese „Erkenntnis“ war auch gut so. Es kommt aber sicherlich auch auf die Region an, in die man reist. In Kambodscha und Vietnam war ich sehr froh, dass wir uns im Vorfeld informiert hatten – einfach, weil wir die Sprachen nicht konnten und man vieles auch im Voraus buchen muss, wie zum Beispiel Inlandsflüge oder das Visum. Auf meine letzten Städtereisen habe ich mich kaum vorbereitet. Natürlich hatten wir einen Reiseführer im Gepäck, aber ansonsten habe ich mich aber kaum vor der Reise informiert. Ich finde es spannend, wenn man in eine vollkommen neue Stadt kommt und erst mal alle Eindrücke auf sich wirklich lässt. Dass man sich dann anfangs mal verläuft, gehört auch irgendwie dazu. Aber gerade bei solchen orientierungslosen Phasen entdeckt man auch wahnsinnig viel von der Stadt!

Hier wirkt Vietnam ganz ruhig. Ganz so idyllisch ist es auf den Straßen leider nicht.

Ganz einfach und für jeden umsetzbar: So viel wie möglich zu Fuß erkunden! Oder mit dem Fahrrad, wenn die Bedingungen es erlauben. Mir gefällt das wahnsinnig gut, wenn ich neue Plätze in unmittelbarer Nähe erkunden kann und nicht von irgendeinem Bus aus sehe. Ich muss neue Orte riechen, hören und ohne Fensterscheibe dazwischen sehen können. Ansonsten sollte man natürlich wie daheim auch nur wenige Strecken mit dem Auto und lieber mit dem Bus oder Zug zurücklegen. Wichtig ist auch, dass man seinen Müll nirgends zurücklässt – aber das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Und für die weiblichen Leser hier habe ich den Tipp, Mikrofasertücher zum Abschminken zu verwenden. Gab da mal welche von Tchibo und die Teile sind echt top. Man muss die nur nass machen und dann kann man sich damit abschminken. Der große Vorteil: Die Tücher brauchen nicht allzu viel Platz, sie trocknen gut über Nacht und man kann sie mehrmals verwenden. So spart man auch einiges.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich würde dich, liebe Ariane, auf jeden Fall nach Kambodscha schicken! Angkor Wat ist wirklich ein magischer Ort und ich bin mir sicher, dass es dir dort gut gefallen würde! Die Tempelanlagen, das Klima und die Offenheit der Menschen haben vielleicht Ähnlichkeit mit Südamerika, sodass du dich hier wohlfühlen könntest.

Angkor Wat ist einer dieser magischen Orte, die man so schnell nicht vergisst.

Da ich ja vom Bodensee komme, ist das nicht allzu schwer: Der Bodensee selbst. Wenn es um eine konkrete Sehenswürdigkeit gehen soll, fällt mir so recht nichts ein. Man sollte sich auf jeden Fall mal Überlingen und Konstanz angesehen haben und auf den Hohentwiel oder die Ruine Bodman kann man auch gerne mal hoch. Die Aussicht ist bei letzteren beiden echt schön!

Zuhause ist es doch überall am schönsten – aber besonders gefällt mir Überlingen.

In Neuseeland habe ich wahnsinnig viel über mich selbst gelernt. Es gab auch mal einen Blogpost darüber, den findet ihr hier. Die größte Erkenntnis war vermutlich, dass es immer am wichtigsten ist, Menschen um einen herum zu haben, die man mag. Meine kleine Clique in Neuseeland war für mich wie eine Familie und ich war sehr froh, diese liebenswerten Menschen alle kennenlernen zu dürfen. Ich bin zwar auch gerne mal alleine, aber es ist doch schön zu wissen, dass man nicht alleine sein muss und dass es da immer jemanden gibt, auf den man zugehen kann. Auch der Kontakt zu den Leuten daheim und wie wichtig die mir alle sind, wurde mir während des Aufenthalts erst so richtig bewusst.

Meine zweite Familie. ♥ Allerdings fehlen da auch noch ein paar Leute. Ihr wisst, dass ihr gemeint seid.

Wie das so ist bei diesen Tagging-Geschichten muss ich mir jetzt wohl 11 neue Fragen ausdenken und Menschen finden, die dabei mitmachen würden. Schwierig. Aber ich will’s mal versuchen.

1. Wohin ging deine erste Reise?
2. Gibt es etwas, das du in jedem Land gemacht haben musst? Also hast du irgendwelche Reise-Rituale?
3. Wer ist für dich beste Reisebegleitung und warum?
4. Was muss auf jeden Fall in deinen Koffer/Rucksack?
5. Pauschalreise oder lieber selbst planen? Und wieso?
6. Wie behältst du deine Reise-Erfahrungen in Erinnerung?
7. Wohin würdest du auf keinen Fall reisen wollen?
8. Und welches Ziel steht ganz oben auf deiner Reise-Liste?
9. Was war dein verrücktestes Reise-Erlebnis?
10. Was ist für dich das Schönste am Reisen?

Ich tagge…
– Christiane von Bikelovin
– Esther & Maze von Annosarusrex
– Resi von Not-Another-Addict
– Isa von BlueBacardi in der Glaskugel
– Nina von Glücksdosis

Wenn ihr keine Lust/Zeit habt, mitzumachen, bin ich euch natürlich nicht böse.

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2 Comments

  • Reply
    Ariane
    März 3, 2014 at 5:35 pm

    Hehe, ich bin eigentlich auch so gar keine Freundin von Tags. Aber diesen hier fand ich toll – das Thema Reisen schon allein, und die Möglichkeit, so wunderbar aus dem Nähkästchen zu plaudern :)
    Du warst ja auch schon ganz schön unterwegs, echt klasse! Vor allem die Fotos aus Asien finde ich wirklich beeindruckend. Insgeheim ist es auch mein heimlicher Traum, mal nach Asien zu reisen. Wobei ich da eigentlich Nepal und Nordindien im Sinn hatte – ich möchte irgendwann in diesem Leben mal den Himalaya sehen. Aber Kambodscha/Laos/Thailand stelle ich mir auch unheimlich beeindruckend vor. Und schön warm :)

  • Reply
    BlueBacardi
    März 3, 2014 at 4:24 pm

    Was für tolle, ausführliche Antworten :) Bei denen und den dazugehörigen Bildern kriege ich sofort mega Fernweh. Du hast aber auch wirklich schon tolle Reisen gemacht! Danke fürs taggen :)

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