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Madrid

Ein Jahr lebte meine Schwester während ihres Masters in Madrid. Im Februar 2012 besuchte ich sie dort für eine Woche; dabei ließen wir es uns gut gehen und sie zeigte mir die Stadt.

Darf nicht fehlen: Die Plaza Mayor.

Dazu Sonne ohne Ende und angenehme 10-15 Grad – auf jeden Fall deutlich wärmer als in Deutschland, denn im Februar hatte es hier Minus 20 Grad.

An der Metro mit riesigen Prachtbauten links und rechts.

Es gibt viele Gründe, Madrid zu lieben: Die Architektur ist sehr beeindruckend, viele Gebäude haben Stuck und wunderschöne Schnitzereien.

Von der Abendsonne ins rechte Licht gerückt.
Der Himmel präsentierte sich in sämtlichen Lila-Nuancen. Sehr schönes Farbenspiel!

Das hat mir besonders gefallen:
Ich fand’s toll, nach Ewigkeiten wieder einmal Spanisch zu sprechen. Die Leute sind sehr nett und aufgeschlossen und freuen sich auch über kleinste Brocken Spanisch. Das Wetter war super, die Architektur ist sehr schön und überall findet man Streetart.

Es gibt viele Orte zum Entspannen, sodass man der Hektik der Großstadt auch mal entkommen kann – zum Beispiel im Parque del Retiro. Die Stadt hat für jeden etwas zu bieten.

Egal, ob man sich für Kultur und Kunst interessiert, gern durch kleine Gässchen schlendert oder shoppen will.

Am besten, man lässt sich etwas treiben, flaniert durch die Straßen und macht mal in einem Café eine Pause. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass Zeit überhaupt keine Rolle spielt. Alles ist etwas entspannter als in Deutschland.

Der Parque del Retiro bietet viel Ruhe zur Erholung.
Die Gran Vía lockt mit Shopping-Angeboten.

Wermutstropfen:
Obwohl das Spanische Essen ja teilweise recht berühmt ist – man denke nur an Paella oder Churros – fand ich das Essen teils enttäuschend. Wir waren zum Beispiel mal essen und hatten so eine Art „All you can eat“. Naj a, der Salat hatte kein Dressing, die Suppe war etwas fad, das Fleisch war sehr fetthaltig und als „Dessert“ – falls man das überhaupt als Nachspeise bezeichnen kann – gab es Orangen. Na toll, so hatte ich mir das mit dem Spanischen Essen ja nicht vorgestellt. Überhaupt war das Essen oft sehr fettig.

Den Madrilenen ist es anscheinend auch egal, dass ihre Hunde überall hinmachen. Nur zu doof, dass man so immer schön aufpassen muss, wohin man tritt.

Mülltrennung wird hier auch vollkommen überbewertet.

Nach den Organisationsschwierigkeiten, die meine Schwester hier so mit der Uni hatte,  würde ich es mir wohl auch besser zwei Mal überlegen, ehe ich hier Erasmus machen würde. Die Mieten sind dazu auch noch alles andere als günstig.

Kultur pur im Museo del Prado.

Madrid hat ein großes Kulturangebot. Wir waren im Prado und im Reina Sofia. Die Kunst des Mittelalters spricht mich nicht so an, mit zeitgenössischer kann ich schon eher etwas anfangen.

Straßen-Impressionen zur Dämmerung.
Über den Wolken. Ich liebe Flugzeug-Bilder. :)

Eine sehr schöne Woche mit vielen Impressionen, lustigen Gesprächen mit meiner Schwester und einer Menge Fotos – toll war’s. 

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1 Comment

  • Reply
    Lillicious
    Mai 20, 2012 at 11:01 pm

    Ist ja lustig, da warn wir so ziemlich zur gleichen Zeit in Madrid ;)

    Ich fotografiere mit der Canon EOS 1000d… leider.. hätte gerne die 600d… aber das nötige Kleingeld fehlt noch :(

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